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30.05.2013
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WLAN-Festplatten
Diese Kisten packen die Cloud ein

Von Arvid Kaiser

WLAN-Festplatten: Übersicht der größten Anbieter
Fotos
Corsair

Alle Daten zentral gespeichert, Zugriff von allen Rechnern, Tablets und Smartphones - was Cloud Computing bietet, können auch Geräte für den Heimbedarf. Zudem vermeiden lokale WLAN-Festplatten manche Probleme mit dem Netz. Der Markt wächst rasant.

Hamburg - Langsam aber sicher wird die Vision vom vernetzten Zuhause Realität. Immer mehr Endgeräte wie Fernseher oder Stereoanlagen sind netzwerkfähig, die Zahl der Computer, Tablets, Smartphones übersteigt ohnehin oft die der Hausbewohner. Bereits 2011 verfügten laut einer Allensbach-Umfrage 47,1 Prozent der Haushalte über ein drahtloses Netzwerk (WLAN). Müsste es da nicht möglich sein, ohne umständliche Synchronisation und Kabelei von allen Geräten auf Videos, Fotos und andere Dateien zuzugreifen?

Es müsste. Externe Festplatten, ohnehin zur Sicherung der Daten verbreitet, werden inzwischen häufig mit WLAN-Zugang ausgestattet, manche erzeugen ihr eigenes lokales Netz und dienen zugleich als Router zum Internet. Neuere Geräte haben eine Kapazität von einem Terabyte oder mehr und passen noch bequem in eine Umhängetasche.

Für Besitzer von iPad, iPhone und Co. liegen die Vorteile auf der Hand. Der Speicherplatz der mobilen Geräte ist eng begrenzt, vor Reisen müssen die Nutzer zwischen Filmen, digitalen Büchern, Foto- und Musiksammlung wählen.

Wer die Kontrolle behält, behält auch die Verantwortung

Die naheliegende Alternative, die Daten bei einem der diversen Cloud-Anbieter im Netz zu speichern, hat auch Nachteile: Zum einen ist das Netz nicht immer und überall verfügbar, zum anderen sorgen sich viele darum, was dort mit ihren Daten passiert. Außerdem verbraucht ständiges Hoch- und Herunterladen kostbare Bandbreite - was , wenn das Beispiel der Deutschen Telekom Chart zeigen Schule macht.

Die Cloud-Dienste selbst sind auch nur für die ersten paar Gigabyte gratis. "Wer große Datenmengen bewegen will, muss feststellen, dass die Umzugskosten über das Netz prohibitiv hoch werden können", erklärt Analyst Alan Dayley vom Marktforscher Gartner. Amazon Chart zeigen verlangt für ein Terabyte 400 Euro im Jahr, Dropbox beschränkt private Kunden auf 500 Gigabyte, die 499 Dollar kosten.

Für solche Mengen lohnt sich schon der Kauf einer Festplatte mit WLAN-Router-Funktion für 100 bis 200 Euro. Gartner schätzt, dass der Markt für Netzwerkspeicher bis 2015 um ein Viertel wächst. Wer die Kontrolle über seine Daten behalten will, behält allerdings auch die Verantwortung: In der Regel haben diese Geräte nur eine Platte. Und keine Festplatte hält ewig. Das in der Cloud übliche Prinzip, jede Datei zumindest doppelt zu speichern, ist in dieser Hinsicht sicherer.

WLAN-Festplatten im Überblick

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