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27.08.2013
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Vergleich nach Massenklage
Facebook zahlt Millionen für "Gefällt mir"-Klage

Werbung zwischen Statusmeldungen mündete in einer Massenklage, die Facebook nun mit einem 20 Millionen Dollar teuren Vergleich beigelegt hat
REUTERS

Werbung zwischen Statusmeldungen mündete in einer Massenklage, die Facebook nun mit einem 20 Millionen Dollar teuren Vergleich beigelegt hat

Vor zwei Jahren führte Facebook zwischen seinen Statusmeldungen sogenannte gesponserte Geschichten ein. Nutzer klagten dagegen wegen Datenschutzbedenken. Nun gibt das soziale Netzwerk klein bei: In einem Vergleich zahlt Facebook 20 Millionen Dollar.

Hamburg - Das soziale Netzwerk Facebook Chart zeigen muss in einem Vergleich in den USA 20 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) zahlen. Ein US-Richter segnete diese Vereinbarung zugunsten von Facebook-Nutzern, Staatsanwaltschaften und Datenschutz-Organisationen im Verfahren um eine Massenklage am Montag ab. Geklagt hatten die Facebook-Nutzer dagegen, dass das soziale Netzwerk ihre "Gefällt mir"-Angaben für Werbung benutzte.

Facebook hatte Anfang 2011 sogenannte gesponserte Geschichten als Werbeform eingeführt. Diese werden den Nutzern zwischen den Meldungen ihrer Freunde angezeigt. Wirbt ein Unternehmen dort, wird auch angezeigt, welche Freunde der Firma ein "Gefällt mir" gegeben haben. Gegen diese - ungefragte - Verwendung ihrer Daten hatten sich die Nutzer in dem Verfahren gewehrt. Der Vergleich sieht nun vor, dass Facebook seine Regeln ändert und Mitgliedern erlaubt, den Schutz ihrer Daten bei gesponserten Geschichten genauer festzulegen.

Der Richter machte allerdings klar, dass Facebook nach eigener Auffassung nichts anderes getan habe, "als dass sie Informationen verwenden, die Nutzer ihren 'Freunden' bereits freiwillig mitgeteilt haben. Diese werden manchmal nochmals angezeigt in einer Spalte, die klassische bezahlte Werbung anzeigt." Daher sei es den Facebook-Nutzern auch schwer gefallen, einen für sie entstandenen Schaden nachzuweisen.

wed/afp

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