Freitag, 30. September 2016

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Deutsche Telekom US-Kabelkonzern Comcast an T-Mobile interessiert

John Legere: Der Chef der Telekom-Tochter T-Mobile hatte dem Mobilfunker einen aggressiven Wachstumskurs unterzogen. Zu einer möglichen Fusion mit dem US-Satellitenanbieter Dish hatte sich der Manager positiv geäußert, nun hat auch der US-Kabelkonzern Comcast Interesse bekundet

Die Deutsche Telekom führt mit mehreren Interessenten Gespräche über ihr US-Geschäft. Neben dem Satellitenanbieter Dish befindet sich unter den Anwärtern auch der US-Kabelkonzern Comcast. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Juni) und beruft sich dabei auf mehrere Insider.

Eine Entscheidung, an wen T-Mobile verkauft werde, sei demnach in Bonn noch nicht gefallen. Über die Gespräche mit Dish hatte das "Wall Street Journal" bereits geschrieben. Sollte es zu einer Übereinkunft mit dem Satellitenbetreiber kommen, gilt ein Aktientausch wahrscheinlicher als eine Übernahme. Wie das manager magazin weiter berichtet, fordere Dish-Chef Charlie Ergen in den Gesprächen mit der Telekom aber Mehrfachstimmrechte, die ihm der Telekom-Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges nicht gewähren wolle.

Der Kabelanbieter Comcast gilt als attraktiver für das Management der Telekom, auch weil er finanzstärker sei und eine Komplettübernahme stemmen könne. Comcast sucht nach der durch die US-Kartellbehörden ausgebremsten Übernahme des Konkurrenten Time Warner nach neuen Wachstumsquellen. T-Mobile sei eine Option, um auf dem in den USA gerade erst entstehenden Markt für Bündelangebote aus TV, Internet, Festnetz- und Mobilfunk zu punkten, so das manager magazin.

Ein Telekom-Sprecher wollte sich nicht zu dem Thema äußern. Ein Comcast-Vertreter antwortete zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage.

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