Samstag, 25. März 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Führungskrise beim Kurznachrichtendienst Weitere Top-Manager fliehen von Twitter

Twitter-Logo

Twitter steckt in der Krise. Seit der Gründung vor zehn Jahren hat das US-Unternehmen noch nie Gewinn gemacht. Jetzt machen weitere Führungskräfte den Abflug.

Twitter-Krise und kein Ende: Erneut hat das Unternehmen eine Führungskraft verloren. Der bisherige technische Direktor des Unternehmens, Adam Messinger, teilte mit, Twitter zu verlassen und sich eine Auszeit zu nehmen.

Auch Twitters Vize-Präsident für Produktmanagement, Josh McFarland, teilte mit, dass er von Twitter zu der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Greylock Partners wechseln wolle. Erst vergangenen Monat hatte Twitter-Betriebsleiter Adam Bain, die rechte Hand von Unternehmenschef Jack Dorsey, seinen Weggang von Twitter bekanntgegeben.

Das Unternehmen durchlebt gerade schwierige Zeiten. Seit der Gründung vor zehn Jahren hat Twitter noch nie Gewinn gemacht, die Nutzerzahlen steigen nur noch langsam. Ende Oktober wurde die Streichung von neun Prozent aller Stellen weltweit angekündigt - das sind rund 350 Jobs.

Zudem will das Unternehmen offenbar sein Berliner Büro dichtmachen. Ein Großteil der in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter sollen gehen.

Im kommenden Jahr will Twitter endlich Gewinne schreiben. Zuletzt hatte es anhaltende Spekulationen über eine Übernahme des Unternehmens gegeben. Doch weder Google, Disney oder Salesforce wollten zuschlagen.

Nachrichtenticker

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH