Samstag, 26. Mai 2018

Facebook mischt Dating-Markt auf So läuft das Tinder-Geschäft

Mark Zuckerberg präsentiert Facebooks Dating-Funktion

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Mark Zuckerberg noch einmal auf die Idee kam, die schon am Anfang von Facebook stand: mit digitalen Profilen einfache Verbindungen zwischen möglichen Liebespartnern herstellen. Das Gründungsmotiv des heutigen Giganten im globalen Werbegeschäft war, die Harvard-Kommilitonen beider Geschlechter übersichtlich nach Gesicht zu sortieren. Beziehungsstatus: "It's complicated."

"Geschmeichelt" nennt sich nun Mandy Ginsberg, "dass Facebook in unseren Raum kommt und die globale Chance in dem sieht, was wir tun". Ginsberg ist Chefin der Match Group, die wohl am meisten zu verlieren hat, wenn Facebook Börsen-Chart zeigen tatsächlich den Markt der Dating-Apps aufmischt.

Tinder, das in den vergangenen Jahren die vorige Revolution der Partnervermittlung anführte, ist nur ihr bekanntestes Produkt. Jede dritte Beziehung, wollen vom Unternehmen beauftragte Forscher herausgefunden haben, gehe heute auf ein Dating-Produkt zurück - und davon wiederum 60 Prozent aus dem Hause Match. Die nervöse Reaktion des Aktienkurses Börsen-Chart zeigen zeigt, dass diese starke Stellung im rasant wachsenden Markt durchaus noch bedroht werden könnte.

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