Dienstag, 26. Juli 2016

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Ranking Das sind Deutschlands beste Unternehmens-Websites

Gelb gewinnt: Die Deutsche Post führt das Ranking der besten deutschen Unternehmenswebsites an
Der Spitzenreiter kommt aus Bonn: Die Deutsche Post Börsen-Chart zeigen hat laut einer Untersuchung der Beratung NetFed die beste Unternehmens-Website Deutschlands. Der Bonner Konzern verweist seine Dax-Kollegen Bayer Börsen-Chart zeigen und BASF Börsen-Chart zeigen auf die Plätze 2 und 3. "Chemiekonzerne schneiden in den vergangenen Jahren konstant gut ab", sagt NetFed-Geschäftsführer Christian Berens. "Die Branche hatte vor 20 Jahren beinahe ein Schmuddelimage, heute leben die Unternehmen transparente, offene Kommunikation vor." Das Ranking liegt manager-magazin.de exklusiv vor.

Seit 2003 bewertet NetFed regelmäßig die Websites großer deutscher Unternehmen. Aktuell finden sich einhundert Firmen im Ranking wieder - darunter sind die Dax-30-Konzerne, aber auch andere Branchenriesen, etwa Bosch, Otto, Würth oder Coca-Cola. Geprüft werden Inhalt und Struktur, Service und Dialog sowie die "User Experience", also der Eindruck, den eine Seite beim Besucher hinterlässt.

Um die Seiten möglichst objektiv zu vergleichen, hat NetFed einen Kriterien-Katalog mit insgesamt 280 Faktoren aufgestellt. Die subjektive Schönheit einer Website könne man nicht messen, sagt Berens; beantwortbar sei hingegen die Frage, ob sie aktuellen Designkriterien entspreche, "etwa, ob es ein einheitliches Grid gibt", anhand dessen die Seite aufgebaut sei.

Wer nur einen Satz aus dem Geschäftsbericht kopiert, liefert keine Substanz

Wegen der unterschiedlichen Produkte der untersuchten Unternehmen lege NetFed besonderes Gewicht auf drei Themenbereiche: auf den Pressebereich, auf Human Ressources sowie die Corporate Social Responsibility, also gesellschaftliche Anstrengungen der Firmen. Wenn Unternehmen schlechter im Ranking abschneiden, hat das laut Berens häufig einen Grund: Meistens seien ganze Themenbereiche nicht oder nur mangelhaft vorhanden. Wer unter "Nachhaltigkeit" nur einen kopierten Satz aus dem Geschäftsbericht präsentiere, liefere keine Substanz.

Im Gegensatz dazu "bieten die Top 3 sowohl Inhaltsbreite wie auch Inhaltstiefe über das normale Maß hinaus", sagt Berens. Hinzu komme eine intuitive Nutzerführung: "Auch wenn Sie die Seite noch nie besucht haben, finden Sie sich sehr schnell zurecht." Das gelte für alle vorstellbaren Nutzergruppen: für potenzielle Kunden, für Aktionäre, aber auch für eventuelle Bewerber.

Diese stehen ohnehin besonders im Fokus. "Der Human-Ressources-Bereich ist oft der bunteste, innovativste", sagt Berens. "Unternehmen reagieren hier offensichtlich auf den Kampf um die besten Talente und geben sich viel Mühe, mögliche Bewerber anzusprechen."

Was die Spitzenreiter auszeichnet, was die Letztplatzierten besser machen können: So sehen die drei besten Websites aus - und so die Flop 3:

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