Samstag, 27. August 2016

Fahrdienst Juno wirbt um Fahrer Neuer Konkurrent zielt auf Ubers Schwachstelle

Uber-Fahrer: In den USA geht neue Konkurrenz an den Start

Beim Fahrdienstvermittler Uber kracht es aktuell ziemlich im Gebälk. In China setzt die Konkurrenz dem US-Startup aktuell so zu, dass Uber dort pro Jahreine Milliarde Dollar verbrennt. In Europa muss sich der Fahrdienstvermittler weiterhin mit Protesten und Verboten herumschlagen. Und in den USA landete der Fahrdienst erst gerade wieder in den Negativ-Schlagzeilen, weil ein Mann, der im US-Bundesstaat Michigan mutmaßlich sechs Menschen erschossen haben soll, zwischen den Angriffen als Uber-Fahrer Passagiere beförderte. Und zusätzlich mehren sich angesichts sinkender Fahrpreise nun auch Proteste von Uber-Fahrern, die sich von dem Unternehmen übervorteilt sehen und über sinkende Einnahmen klagen.

Genau diese Schwachstellen willen sich ein neues Startups namens Juno nun zu Nutze machen.

Das Versprechen: Statt bis zu 30 Prozent vom Fahrpreis wie Uber will Juno nach Angaben seines Gründers Talmon Marco nur 10 Prozent vom Fahrpreis nehmen. Und nicht nur das.

Die Fahrer sollen auch direkt am Unternehmen beteiligt werden. 50 Prozent der Gründeraktien sollen für die Fahrer reserviert sein, kündigt das Unternehmen, das angeblich bereits Räume im World Trade Center One angemietet hat, auf seiner Internetseite an. Ein Anteil, der im Laufe der weiteren Finanzierung allerdings massiv verwässert werden dürfte.

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