Samstag, 18. November 2017

Start-up-Holding will Stellen streichen Rocket Internet baut in Berlin massiv Personal ab

Rocket-CEO Oliver Samwer: Strategieschwenk, Sparkurs, Stellenabbau

Die Berliner Start-up-Holding Rocket Internet baut in der Berliner Zentrale massiv Personal ab. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (18. November) im Handel ist. Rocket-CEO Oliver Samwer wolle auf diese Weise die hohen Verluste der Holding reduzieren.

Statt mehr als 400 Mitarbeiter wie noch Ende vergangenen Jahres sollen in der Berliner Zentrale inzwischen weniger als 200 sitzen, nicht mal mehr die Hälfte also. In der Personalabteilung werde unter der Hand sogar das Ziel ausgegeben, auf rund 100 zu kommen - und zwar noch im laufenden Jahr. "Wo es irgend geht, werden Leute in Ventures verschoben", zitiert das Magazin einen Insider.

Hinter dem Schrumpfkurs steckt dem manager magazin zufolge ein Strategieschwenk: Während Rocket Internet beim Börsengang vor zwei Jahren darauf gesetzt habe, selbst Unternehmen auszugründen, fokussiere die Start-up-Holding inzwischen zuvorderst auf Investments in bereits gegründete Unternehmen. Mehrere eigene Ausgründungen mussten zuletzt wieder dichtgemacht werden.

Rocket Internet wollte dazu zunächst keine Stellung nehmen, dementierte aber am Freitag, dass ein Stellenabbau in diesem Umfang geplant sei. Auch von einem Strategiewechsel könne keine Rede sein.

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