Samstag, 23. Juli 2016

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Erste Fotos vom neuen Gadget So sieht das neue Google-Glass aus

Datenbrille reloaded: Das neue Google Glass
Fotos
fcc.gov, Devin Chang

Manchen galt es schon als Totgeburt. Doch nachdem das erste Google-Glass es nie so richtig in den Massenmarkt geschafft hat, legt Google Börsen-Chart zeigen nun einen neue Version der Datenbrille vor. Anders als der Vorgänger ist diese "Enterprise Edition" allerdings offenbar rein auf die professionelle Nutzung ausgerichtet.

Erste Fotos der neuen Datenbrille veröffentlichte die Seite 9to5Google unter Verweisauf Unterlagen und Bilder, die Google bei der US-Zulassungsbehörde FCC eingereicht hatte. Darauf ist eine Art zusammenklappbare Halbbrille zu sehen, die sich offensichtlich an unterschiedlichen Gestellen befestigen lässt.

Über das neue Google-Glass-Modell hatte zuvor bereits das "Wall Street Journal" berichtet. Demnach soll das neue Brillen-Gadget über einen schnelleren Intel-Prozessor, eine verlängerte Batterien-Laufzeit und bessere Internetverbindung verfügen.

Zudem soll das Glass-Prisma, über das Informationen in das Blickfeld des Nutzers projiziert werden, größer sein und sich besser verstellen lassen. Auch wirkt das neue Modell deutlich robuster als die Vorgängerversion und soll zudem auch unempfindlich gegenüber Wasser sein. Laut"WSJ" sollen sich bereits mehrere Testmodelle der neuen Brille im Umlauf befinden.

Anders als im Massenmarkt, wo es massive datenschutzrechtliche Bedenken gegenüber dem Gadget gab, war die Google-Brille in Unternehmen durchaus auf Interesse gestoßen. Unter anderem Volkswagen und DHL testeten Presseberichten zufolge den Einsatz in ihren Unternehmen.

Von Google selbst war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht zu bekommen. Nach dem Fehlstart der ersten Google-Glass-Reihe wird nun gemutmaßt, dass Google womöglich erst Programme für das neue Gerät entwickeln lässt und auf eine offizielle Produkteinführung erst einmal verzichtet.

Eine Version für den Massenmarkt ist den Presseberichten zufolge indes nicht vom Tisch. Allerdings dürfte die laut "WSJ" noch etwas auf sich warten lassen.


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