Samstag, 26. Mai 2018

Milliardengeschäft Finanzinvestor EQT stellt Sportradar-Beteiligung zum Verkauf

Auch seine Daten (zumindest die als Basketballer) liegen bei Sportradar: Dirk Nowitzki.

Der schwedische Finanzinvestor EQT will seinen 37-Prozent-Anteil am Sankt Galler Sportdatenanbieter Sportradar verkaufen. Sportradar könnte eine Unternehmensbewertung von 1,5 bis 2 Milliarden Euro erreichen und wäre damit einer der größten Tech-Deals im deutschsprachigen Raum, schreibt das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. März) unter Berufung auf Finanzkreise. Mandatiert sind die US-Banken Evercore und Houlihan Lokey. EQT lehnte einen Kommentar ab.

Sportradar war 2003 von Carsten Koerl gegründet worden. Der Allgäuer hat nach wie vor die Mehrheit an Sportradar und will diese dem manager magazin zufolge auch behalten.

Sportradar ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Sport- und Wettdaten und wächst seit Jahren zweistellig, mit operativen Margen um die 30 Prozent. Seit vergangenem Jahr leitet Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer den Verwaltungsrat. Die Firma kooperiert etwa exklusiv mit den US-Profiligen für Basketball (NBA), Football (NFL) und Hockey (NHL).

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der April-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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