Freitag, 24. November 2017

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Kabelkästen als Ladenetz für E-Autos Stöpsel dran - wie die Telekom die Elektromobilität retten will

Kabelverzweiger der Telekom: "Da müssen wir vorne nur einen Stöpsel dranmachen, dann können alle Elektroautos daran tanken"

Die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen will ein flächendeckendes Ladenetz für E-Autos in Deutschland mit aufbauen und so die Elektromobilität weiter voranbringen. "Wir haben die Chance und die Technologie, beim Ladenetz für Deutschland ein großes Stück voranzukommen", sagte Vorstandschef Tim Höttges laut Bericht der "Automobilwoche" bei einem Branchentreff der Wirtschaftszeitung.

In Deutschland seien 380.000 Kabelverzweiger der Telekom installiert. Jeder dieser grauen Kästen habe eine Stromversorgung, eine Batteriepufferung und digitale Messstelle. "Da müssen wir vorne nur einen Stöpsel dranmachen, dann können alle Elektroautos daran tanken".

Ein Telekom-Sprecher bestätigte am Donnerstag die Angaben und sprach von konkreten Überlegungen. Es seien bereits rund 12.000 geeignete Standorte mit Parkmöglichkeiten identifiziert worden, hieß es in dem Bericht der "Automobilwoche. Erste Prototypen sollen noch in diesem Jahr installiert werden. Die Telekom investiere dabei einen bedeutenden Millionenbetrag, betonte Höttges.

Der Ausbau ist aber nach Angaben des Sprechers an bestimmte Bedingungen geknüpft. Dazu gehörten Fördermittel des Bundes und auch die Kommunen müssten mit der Schaffung von Parkraum um die Kabelverzweiger mitspielen.

Multifunktionsgehäuse "Switch" der Telekom: Rund 380.000 so genannte "Kabelverzweiger" gibt es in Deutschland - und 12.000 Standorte mit Parkmöglichkeiten sind bereits identifiziert

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