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    Crowdinvesting: Urbanara und Bergfürst vor Millionen-Emission

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10.07.2013
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Millionen-Emission
Urbanara und Bergfürst starten größtes Crowdinvesting in Europa

Von Martin Hintze

Urbanara-Onlineshop: Mindestens drei Millionen Emissionsvolumen

Urbanara-Onlineshop: Mindestens drei Millionen Emissionsvolumen

Dutzende deutsche Start-ups finanzieren sich über Crowdinvesting. Bislang waren es meist kleinere Summen. Nun will der Onlineshop Urbanara nach Informationen von manager magazin online mindestens drei Millionen Euro einsammeln. Es könnte das bislang größte Crowdinvesting in Europa werden.

Hamburg - Der Heimtextilien-Shop Urbanara will über eine Schwarmfinanzierung mindestens drei Millionen Euro bei Kleininvestoren einsammeln. Es wäre nach Angaben des Unternehmens das bislang größte Crowdinvesting in Europa. Abgewickelt wird die Finanzierungsrunde nach Informationen von manager magazin online über die Plattform Bergfürst.

Für Bergfürst ist die Emission eine Premiere: Urbanara ist das erste Unternehmen, für das Bergfürst Kapital beschaffen will. Im Gegensatz zu anderen Crowdinvesting-Plattformen wie Seedmatch, Innovestment oder Fundsters sollen sich Anleger über Aktien beteiligen können.

Wie bei einem normalen Börsengang gibt es eine Zeichnungsfrist (zwei Wochen ab dem 12. September), eine Preisspanne (noch nicht bekannt) und ein avisiertes Emissionsvolumen (3 bis 3,75 Millionen Euro) für die Urbanara-Aktien. Der Handel soll Ende September starten.

Investoren können jederzeit aussteigen

"Crowdinvesting ist für uns eine ideale Ergänzung zur Herkömmlichen Venture-Capital-Finanzierung", sagt Urbanara-Chef Benjamin Esser. Das frische Kapital soll genutzt werden, um das Herstellernetzwerk auszubauen, das Angebot zu optimieren und die Preise konstant zu halten. "Für eine klassische Aktienemission ist Urbanara definitiv noch zu jung", sagt Esser.

Im Gegensatz zu normalen IPOs (initial public offerings) können die Aktien ausschließlich über die Online-Handelsplattform Bergfürst ge- und verkauft werden. Anleger müssen sich mit mindestens 250 Euro beteiligen. Mittelfristig wollen die Vorstände Guido Sandler, Gründer der Berliner Effektenbank, und Dennis Bemmann, einer der StudiVZ-Gründer, einen Zweitmarkt für Schwarmfinanzierungen etablieren. Angestrebt ist ein Volumen zwischen zwei und fünf Millionen Euro pro Emission.

Der Mini-Börsengang von Urbanara ist zugleich eine Nagelprobe für Sandler und Bemmann. Zwar liegt die nötige Zulassung für Bergfürst durch die Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin seit Ende Oktober vor, der Start verzögerte sich jedoch immer wieder. Ein halbes Dutzend Emittenten will die Plattform bis Ende des Jahres gewinnen - ein ambitioniertes Ziel.

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