Sonntag, 23. April 2017

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Apples iPhone hängt alle ab Gewinnmargen wie von einem anderen Stern

2007 bis 2017: So haben sich iPhones verändert
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SPIEGEL ONLINE

Apple schwimmt bekanntlich in Geld. Auf 246,1 Milliarden Dollar wuchsen die überwiegend im Ausland steuergünstig gehorteten Bargeldbestände mit dem jüngsten Quartal. Der zentrale Gewinntreiber ist und bleibt das iPhone. Trotz aller Bemühungen des Konzerns, sich von dieser Abhängigkeit zu lösen, steht das Smartphone noch für gut 70 Prozent des Geschäfts von Apple.

Die Versuchung ist groß, weiter auf das iPhone als herausragende Umsatz- und Gewinnmaschine zu setzen. Denn kein Wettbewerber kann solche Gewinnmargen mit seinen Mobiltelefonen realisieren wie der Konzern mit Sitz im kalifornischen Cupertino.

Das zeigt auch folgender Vergleich: Apple Börsen-Chart zeigen konnte seinen Anteil am weltweiten Smartphone-Markt seit dem zweiten Quartal 20016 auf zuletzt 18,3 Prozent wieder deutlich steigern. Der schärfste Wettbewerber Samsung Börsen-Chart zeigen verlor im gleichen Zeitraum Marktanteile und rutschte wegen des Note-7-Desasters laut "Statista" auf 18,1 Prozent ab.

Mit einem Marktanteil von zuletzt 18,3 Prozent hat Apple gleichwohl den Löwenanteil der weltweit mit Smartphones erwirtschafteten Gewinne an sich ziehen können - genau genommen 79,2 Prozent, wie das Online-Portal "Korea Herald" unter Berufung auf noch nicht veröffentlichte Zahlen der Marktforschung Strategy Analytics berichtet.

Anders formuliert: Erwirtschaftete die ganze Branche mit Smartphones im vergangenen Jahr 53,7 Milliarden Dollar Gewinne, strich der iPhone-Hersteller davon allein 44,9 Milliarden Dollar ein. Apple konnte mit seinen iPhones eine operative Gewinnmarge von 32,4 Prozent im Durchschnitt einfahren.

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