Montag, 30. Mai 2016

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Was Jeff Bezos vorhat, ist reine Ironie US-Manager: Amazon plant "bis zu 400 Buchläden"

Amazon-Buchladen in Seattle: Der Online-Händler hat den stationären Handel ins Wanken gebracht - und will nun selbst die Lücken in den Innenstädten schließen

Der Online-Händler Amazon, der den stationären Buchhandel seit Jahren massiv unter Druck setzt, plant nun offenbar eigene Geschäfte im großen Stil. "Wie ich höre, peilen sie 300 bis 400 Buchläden an", sagte der Chef des US-Einzelhändlers General Growth Properties, Sandeep Mathrani, am Dienstag. Der Manager nannte die Zahlen beiläufig in einer Analystenkonferenz, um die Bedeutung des stationären Handels zu unterstreichen, wie Nachrichtenagenturen berichten.

Amazon betreibt bislang einen einzigen Buchladen, der in seiner Heimatstadt Seattle liegt. Mit einem Vorstoß in der genannten Größenordnung würde der weltgrößte Online-Händler in direkte Konkurrenz mit dem konventionellen Buchhandel treten. Der US-Marktführer Barnes & Noble betreibt landesweit 640 Läden.

Ein Sprecher von General Growth lehnte weitergehende Kommentare ab. Der Einzelhändler betreibt in den USA rund 120 Einkaufszentren.

Eine Amazon-Sprecherin nahm zu den Angaben nicht Stellung. Amazon hatte jüngst einen Rekordgewinn bekanntgegeben.


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ts/Reuters/dpa

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