Dienstag, 31. Mai 2016

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Fünf Szenarien bis 2035 Wie 3D-Drucker ganze Branchen verändern können

6. Teil: 2035: Das Ende der großen Autofabriken

Konzeptstudie für einen Autositz, der komplett in einem 3D-Drucker hergestellt wurde
Design Max Kandler / Fraunhofer IPA
Konzeptstudie für einen Autositz, der komplett in einem 3D-Drucker hergestellt wurde

Deutschland in 2 Jahrzehnten - Es ist eine gewagte These von Barkawi Management Consultants: Im Jahr 2035 verwandelt Volkswagen sein Stammwerk Wolfsburg in ein Museum. Zwar stellt der Konzern für seine mittlerweile drei Milliarden Mobilitätskunden 200 Millionen Fahrzeuge pro Jahr her. Doch die großen Montagewerke rechnen sich in 20 Jahren nicht mehr, spekulieren die Experten von Barkawi.

Stattdessen werden die Fahrzeuge von vielen kleineren Produzenten hergestellt: VW-Modelle entstehen nun in einem Netzwerk von 100 Computerdesignbüros, 500 spezialisierten Marketingfirmen, 10.000 3D-Schnelldruckstationen sowie 300 Montage- und Testcentern. Die klassische integrierte Autoproduktion in einem Werk existiert nicht mehr.

Unrealistisch? Vielleicht. Doch auch dafür gibt es bereits erste Konzeptstudien: Etwa einen Autositz, der via 3D-Druck hergestellt wurde. Die Hohlräume machen den Sitz nicht nur leichter - sie sorgen auch für eine verbesserte Belüftung.

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