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25.02.2013
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Mobile World Congress
Mozilla stellt Firefox-Smartphone vor

Firefox-Smartphone von ZTE: konzipiert vor allem für Schwellenländer
AFP

Firefox-Smartphone von ZTE: konzipiert vor allem für Schwellenländer

Günstig und technisch topp sollen sie sein, die Smartphones mit Firefox-Betriebssystem. Auf der Branchenmesse Mobile World Congress hat die Mozilla-Stiftung entsprechende Endgerät vorgestellt - auch die Telekom ist an Bord.

Barcelona - Der Browser-Spezialist Firefox will mit seinem neuen Smartphone-Betriebssystem zunächst in Wachstumsmärkten wie Südamerika punkten. Das Internet-basierte Firefox-System ist günstig und soll Kunden anlocken, die sich bislang kein Smartphone leisten können.

"Wir fangen mit Geräten an, die etwas langsamer sind und optimieren das dann", sagte Mozilla-Entwickler Christian Heilmann. Zielgruppe sind nicht die Konsum-Eliten in den reichen Ländern, sondern Menschen in Schwellenländern wie Brasilien oder Indien. In vier oder fünf Jahren könne er sich das Firefox-Smartphone aber auch in den "Best Markets" wie USA oder Deutschland vorstellen, sagt Heilmann. Tablet-Computer mit Firefox OS seien noch nicht geplant, doch gebe es bereits Entwickler, die das ausprobierten.

18 Mobilfunkanbieter unterstützen das Firefox-Betriebssystem. Mit dabei ist die Deutsche Telekom Chart zeigen. "Wir wollen Teil des Projekts sein und wir wollen mithelfen", sagt Telekom-Chef René Obermann. Er kündigte für den Sommer in Polen ein erstes Firefox-Smartphone für Europa an, hergestellt von Alcatel Chart zeigen. Weitere osteuropäische Länder sollen noch in diesem Jahr folgen.

Apple Chart zeigen und die Hersteller von Android-Telefonen müssen sich vorerst wohl nicht um die neue Konkurrenz sorgen. Aber für Anbieter wie Nokia Chart zeigen oder Huawei, die ebenfalls ihren Blick auf die große Kundschaft in den Schwellenländern richten, könnte sich der Wettbewerb weiter verschärfen.

Auch Nokia stellt günstigere Modelle vor

Dass günstige Smartphones ein großes Potenzial haben, ist unbestritten. Der Vorstandschef des Chip-Spezialisten Qualcomm Chart zeigen, Paul Jacobs, schwärmt in Barcelona von "diesem unglaublichen Markt all der Leute, die ein Smartphone wollen und sich das nicht leisten können". Auch Qualcomm will das Firefox OS unterstützen und seinen Beitrag leisten, "die bestmögliche Plattform daraus zu machen."

Intel Chart zeigenund Samsung Chart zeigenfördern ebenfalls ein mobiles Betriebssystem auf Linux-Basis - der Smartphone-Marktführer aus Südkorea soll sein erstes Gerät mit diesem System namens Tizen bereits in der Schublade haben. In Barcelona ist davon aber noch nichts zu sehen - nach Informationen des Portals cnet.com soll es erst im Juli oder August soweit sein.

Das Mozilla-Projekt hat sich der Open-Source-Idee verschrieben: Wie beim PC-Betriebssystem Linux ist der Quellcode der Software offen, alle können ihn weiterentwickeln und verändern. "Das Internet sollte nie von irgendwelchen Firmen kontrolliert werden", sagte Mozilla-Chef Gary Kovacs mit Blick auf Google Chart zeigenoder Apple. Als erste Geräte stellte er zwei Smartphones der Hersteller Alcatel und ZTE vor. Kovacs gibt sich aber sicher: "Es werden noch weit mehr kommen."

Auch Nokia geht mit günstigeren Smartphone-Modellen an den Start. Lumia 520 und 720 sollen Innovationen aus den Spitzenmodellen erschwinglicher machen, sagte Konzernchef Stephen Elop. Zu den Lumia-Schwerpunkten gehören die deutlich verbesserte Kamera sowie Nokias Kartendienste. Der Konzern schließt mit den günstigeren Smartphones die Preis-Lücke zwischen billigen Telefonen mit Internet-Funktionen und den Oberklasse-Modellen, die mit Apples iPhone und Samsungs Galaxy S3 konkurrieren sollen.

Der chinesische Konkurrent Huawei äußerte sich skeptisch über Firefox OS: "Heutzutage fährt man mit Android am besten", sagte Huawei-Manager Lars-Christian Weisswange. Der Konzern stellt auf dem MWC sein Prestige-Gerät Ascend P2 vor, das angeblich "schnellste Smartphone der Welt". Das Tempo im Alltag hängt allerdings auch von den Netzen ab.

ts/dpa-afx

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