Donnerstag, 26. März 2015

Klage gegen Apple Teilerfolg für Hedgefonds

Cash-Reserven: Die Milliardenschätze der IT-Riesen
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REUTERS

Der klagende US-Hedgefonds-Manager David Einhorn hat einen Teilerfolg gegen Apple errungen - das Gericht untersagte dem Unternehmen die eigene Fähigkeit zur Ausgabe von Vorzugsaktien zu beschneiden.

New York - Der US-Hedgefonds-Manager David Einhorn hat im Streit um das immense Bargeld-Vermögen von Apple einen Etappensieg errungen. US-Bezirksrichter Richard Sullivan untersagte dem iPhone-Hersteller am Freitag in Manhattan, wie geplant per Aktionärsabstimmung die eigene Fähigkeit zur Ausgabe von Vorzugsaktien zu beschneiden.

Einhorns Hedgefonds Greenlight Capital will vor Gericht durchsetzen, dass der Technologieriese die Aktionäre durch die Ausgabe von Vorzugsaktien stärker an seinen Geldreserven teilhaben lässt. Die Abstimmung sollte bei der Hauptversammlung am kommenden Mittwoch stattfinden.

Einhorn hatte moniert, dass die Aktionäre bei einer einzigen Abstimmung gleichzeitig über den Vorschlag zur Begrenzung von Vorzugsaktion als auch über zwei völlig andere Punkte entscheiden sollten. Es sei deshalb nicht möglich, den anderen Punkten zuzustimmen und gleichzeitig Apples Plänen zu Vorzugsaktion eine Absage zu erteilen. Apple wollte sich zu der Entscheidung des Richters zunächst nicht äußern. Erst am Mittwoch hatte Sullivan Einhorns Klage gute Erfolgschancen attestiert.

got/rtr

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