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23.01.2013
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Positiver Ausblick
IBM überrascht mit Rekordgewinn

IBM-Büro in Brasilien: Der Fokus auf Software und das Vorrücken in Wachstumsmärkten füllen IBMs Kassen
AFP

IBM-Büro in Brasilien: Der Fokus auf Software und das Vorrücken in Wachstumsmärkten füllen IBMs Kassen

Die Expansion in Wachstumsmärkten und die Konzentration auf Software machen sich für IBM bezahlt: Das Jahr 2012 schließt der Computerriese mit einem Rekordgewinn von 16,6 Milliarden Dollar ab. Für 2013 gibt IBM einen positiven Ausblick.

Armonk - Der Computer-Konzern IBM Chart zeigen kann der wirtschaftlichen Schwäche mit soliden Zahlen trotzen. Im Schlussquartal 2012 legte der Gewinn um 6,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar (4,34 Mrd Euro) zu, wie das Unternehmen mitteilte. Vor allem zahlte sich dabei der Fokus auf Software aus. Der Geschäftsbereich sorgte für mehr Umsatz und Gewinn, während in anderen Sparten die Kaufzurückhaltung der Unternehmen durchschlug.

Der Umsatz war mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 29,3 Milliarden Dollar kaum verändert. Das Geschäft mit Software legte zu, während es bei Hardware wie Servern sowie bei Dienstleistungen einen Rückgang gab. Im gesamten Jahr rückte der Gewinn um 4,7 Prozent auf den Rekordwert von 16,6 Milliarden Dollar vor. Der Umsatz sank um 2,3 Prozent auf 104,5 Milliarden Dollar. IBM gilt als Gradmesser für die Konjunktur, weil der Konzern Unternehmen vieler Branchen bedient.

Wachstumsmärkte im Fokus

Unter der vor einem Jahr berufenen Konzernchefin Ginni Rometti rückt IBM massiv in Wachstumsmärkte wie Brasilien, China oder Russland vor sowie in Geschäftsbereiche wie Datenauswertung und Cloud Computing. Hintergrund sind auch die niedrigen Renditen im Hardware-Geschäft mit Servern. Seine PC-Sparte hatte IBM schon vor Jahren verkauft. Rometti will wenig profitable Geschäfte deutlich zurückfahren. Zum Jahr 2015 soll der Großteil des Gewinns mit Software erzielt werden.

Die IBM-Aktie Chart zeigen legte zu Börsenstart um vier Prozent zu. Dafür sorgte auch, dass IBM mit der Prognose von mindestens 16,70 Dollar pro Aktie beim operativen Gewinn im laufenden Jahr die Erwartungen der Analysten übertraf. Diese hatten bislang 16,57 Dollar pro Aktie prognostiziert.

Die Aufträge im Service-Bereich erreichten 140 Milliarden Dollar nach 138 Milliarden drei Monate zuvor. IBM ist der weltgrößte Anbieter von Computer-Dienstleistungen.

Analysten loben Geschäftsmodell

Während einige Analysten in den Zahlen eine höhere Ausgabenfreude der Kunden sahen, werteten andere die Bilanz als Erfolg für das Geschäftsmodell von IBM. International Business Machines war früher als Computerhersteller bekannt und setzt heute vor allem auf Software und IT-Dienstleistungen.

Die Strategie zahlt sich offenbar aus. "In einem schwierigem Umfeld steht IBM besser da als die meisten anderen Technologiekonzerne", lobte die Discern-Geschäftsführerin Cindy Shaw. IBM löse seine Probleme und setzte auf die richtigen Wachstumsfelder wie Daten-Analyse oder Cloud-Computing.

wed/dpa-afx/rtr

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