Dienstag, 28. Juli 2015

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Infrastruktur Telekomkonzerne planen Europa-Netz

Telekommunikationsnetze: Der Markt in Europa ist technisch und bürokratisch zersplittert. Große Telekomkonzerne wollen das abstellen

Europas Telekomkonzerne planen offenbar ein gemeinsames Netz. Damit wollen sie nationalen Beschränkungen entfliehen und globalen Technologiekonzernen besser die Stirn bieten können. Doch es gibt viele Hürden.

London - Die Deutsche Telekom und andere Branchengrößen arbeiten einem Zeitungsbericht zufolge an dem Aufbau eines gemeinsamen europäischen Netzes. Über die Idee, sich Infrastruktur länderübergreifend zu teilen, sei bei einem privaten Treffen von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia mit Chefs der größten Telekommunikationskonzerne in Europa beraten worden, berichtet die "Financial Times".

Neben der Deutschen Telekom Börsen-Chart zeigen seien auch France Telecom Börsen-Chart zeigen, Telecom Italia Börsen-Chart zeigen und der spanische Marktführer Telefonica Börsen-Chart zeigen dabei vertreten gewesen. Die Unternehmen wollten nun Vorschläge unterbreiten, wie der zersplitterte Markt in Europa besser verbunden werden könne. Einwände drohten allerdings von den nationalen Aufsichtsbehörden.

Der Branche machen nationale Beschränkungen und die wachsende Konkurrenz durch globale Technologiekonzerne wie Google Börsen-Chart zeigen zu schaffen. Vertreter der EU-Kommission und der Unternehmen waren nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Um ein paneuropäisches Telekommunikationsnetz aufzubauen, müssten die Konzerne allerdings zunächst zahlreiche technische und bürokratische Hürden überwinden. So gelten nicht nur in vielen der 27 EU-Mitgliedstaaten unterschiedliche nationale Regeln, sondern auch die technischen Standards unterscheiden sich zum Teil erheblich.

rei/rtr

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