Donnerstag, 3. September 2015

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Rote Zahlen Auch Sharp erwartet Rekordverlust

Rückläufig: Die Nachfrage nach Bildschirmen für Tablets oder Fernseher geht zurück. Sharp als größter Hersteller von Flüssigkristall-Bildschirmen bekommt dies empfindlich zu spüren

Nach Panasonic nun auch Sharp - der japanische Elektronikkonzern wird das Geschäftsjahr wie sein Wettbewerber mit einem Milliardenverlust abschließen. Sharp will jetzt Stellen streichen und Fabriken schließen.

Osaka - Der japanische Elektronikkonzern Sharp erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Rekordverlust. Angesichts der rückläufigen Nachfrage nach Fernsehern und Bildschirmen für Tabletcomputer und Smartphones dürfte sich der Verlust im laufenden Jahr (Ende März) auf 450 Milliarden Yen (4,3 Milliarden Euro) summieren, teilte Sharp mit. Der Konzern hatte zwar auch schon vorher mit Verlusten gerechnet, die sollten nur in etwa halb so hoch ausfallen.

Sharp Börsen-Chart zeigen ist Japans größter Hersteller von Flüssigkristall-Bildschirmen. Am Vortag hatte bereits Konkurrent Panasonic Börsen-Chart zeigen seine Erwartungen zusammengestrichen. Auch Sony kämpft mit einer rückläufigen Nachfrage. Alle drei Konzerne haben Mühe, den Anschluss an die mächtige Konkurrenz von Samsung Börsen-Chart zeigen und Apple Börsen-Chart zeigen nicht zu verlieren.

Auf Sharp lasten hohe Schulden. Der Konzern hat bereits eine Hypothek auf seine Firmenzentrale aufgenommen. Zudem verhandelt er seit März mit dem taiwanesischen Hersteller Foxxconn über den Verkauf einer Beteiligung.

Um Kosten zu drücken, will Sharp Stellen streichen und Fabriken verkaufen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg Ende September unter Berufung auf Kreise berichtete, stehen über 10.000 Stellen auf der Kippe. Auch Sony und Panasonic setzen den Rotstift an.

rei/dpa-afx

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