Sonntag, 11. Dezember 2016

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Startup Earlybird steigt bei 6Wunderkinder ein

Software für Smartphones und Rechner: Das Berliner Startup 6Wunderkinder will unter anderem mit kostenpflichtigen Premium-Apps Geld verdienen

Der Wagnisfinanzierer Earlybird ist beim Berliner Startup 6Wunderkinder eingestiegen. Der Risikogeldgeber hat einen der ersten Wunderkinder-Investoren, den High Tech Gründerfonds, herausgekauft, erfuhr manager magazin online von mehreren mit der Situation vertrauten Personen.

Hamburg - Der Wagnisfinanzierer Earlybird hatte erst im vergangenen Jahr in Berlin eine Dependance eröffnet. 6Wunderkinder gilt als eines der vielversprechenderen Projekte aus Berlin mit internationalem Wachstumspotenzial.

Erst im November 2011 hatte sich Skype-Gründer Niklas Zennström mit seiner Investmentfirma Atomico an 6Wunderkinder beteiligt und rund 3,1 Millionen Euro zugeschossen. Der Earlybird-Anteil an 6Wunderkinder soll nun in einer ähnlichen Größenordnung wie der von Atomico liegen.

6Wunderkinder, benannt nach den sechs Gründern, bietet Software für Smartphones und Rechner, mit deren Hilfe Endverbraucher gemeinsam Aufgaben und Projekte virtuell planen und steuern können. Für das erste Produkt, eine App für Smartphones, konnte das 2010 gegründete Unternehmen inzwischen über 1,5 Millionen Nutzer gewinnen, einen Großteil davon aus den USA.

Neben einer Gratisversion will das Berliner Startup in Zukunft Geld mit einer kostenpflichtigen Premium-Version verdienen. Earlybird habe viel Erfahrung beim Aufbau solcher Online-Abonnenten-Modelle und könne auf dem Weg zur Profitabilität helfen, hieß es. 6Wunderkinder bestätigte, dass Earlybird sich an dem Unternehmen beteiligt habe, wollte sich zu weiteren Details aber nicht äußern.

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