27.01.2010
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Bilanz
Hundert Tage Windows 7

Knapp hundert Tage ist es her, dass Microsofts Betriebssystem Windows 7 das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Von Meldungen über Programmabstürze oder Sicherheitslücken, die den Vorgänger Vista plagten, blieb Windows 7 verschont. Doch wie kommt das Programm bei Verbrauchern und Experten an? Eine Bilanz.

Hannover/München - Anders als für Bundeskanzlerinnen wird für Betriebssysteme keine Schonfrist angesetzt. Da aber Windows 7 nun fast hundert Tage auf dem Markt ist, gibt es - ähnlich wie in der Politik - die Gelegenheit für eine Bilanz. Und die fällt überwiegend positiv aus.

Zunächst einmal konnte Microsoft Chart zeigen sich über den flotten Verkauf freuen: Schon eine Woche nach dem Start von Windows 7 am 22. Oktober vergangenen Jahres übertrafen die Absatzzahlen die Erwartungen des Herstellers: "Im Vergleich zum Start von Windows Vista griffen in den ersten Tagen fünfmal so viele Verbraucher zum neuen Betriebssystem", heißt es dort.

Und noch besser: Als die neue Software auf Millionen von Rechnern installiert war, blieben die großen Pannen aus. "Mit Windows 7 gibt es erstaunlich wenig Probleme", sagt Axel Vahldiek von der "C't". Wie zu vielen anderen Themen fragen die Leser der Computerzeitschrift deren Experten auch um Rat, wenn es um Windows 7 geht. Anders als beim Vorgänger Windows Vista gehe es dabei aber um Kleinigkeiten.

Allerdings können selbst diese die Betroffenen nerven: "Probleme gibt es vor allem mit älterer Hardware", sagt Axel Vahldiek. Stellt der Hersteller für sie keinen Windows-7-tauglichen Treiber bereit, arbeitet das Gerät unter dem neuen Betriebssystem nicht oder nur eingeschränkt. Die Schwierigkeiten treten bei Peripheriegeräten auf - bei Scannern mit SCSI-Schnittstelle beispielsweise.

Dieses Problem sei aber nicht Microsoft anzulasten, sondern den Geräteherstellern, erklärt Vahldiek. Die spekulierten möglicherweise darauf, dass Betroffene neue Hardware kaufen und ihre alten Geräte rausschmeißen, auch wenn sie eigentlich noch funktionstüchtig sind. Die Hardware im PC dagegen funktioniert üblicherweise.

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