18.07.2006
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Internetbörse
1.., 2.., leih!

Wer für ein ausgefallenes Event einen künstlichen Wasserfall oder einen Ausflugsdampfer sucht, könnte bei der Web-Mietbörse Erento fündig werden. Mit dem Motto "Mieten statt bieten" will der Anbieter vor allem Ebay-Kunden auf sich aufmerksam machen, für die sich die Anschaffung teurer und selten genutzter Produkte nicht lohnt.

Duisburg - Vor drei Jahren ging Chris Möller mit seinem Portal Erento an den Start. Inzwischen hat sich das Angebot mit 640.000 Mietartikeln zum größten allgemeinen Onlinemietmarkt im deutschsprachigen Raum entwickelt. Erento wächst rasant, der Umsatz vervierfachte sich im ersten Halbjahr im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres.

Ferrari zum mieten:  Bei Erento kostet das Luxusauto "nur noch" 4800 Euro pro Tag
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DPA

Ferrari zum mieten:
Bei Erento kostet das Luxusauto "nur noch" 4800 Euro pro Tag

Immer wieder schauen sich potenzielle Mieter mit ausgefallenen Wünschen im Internet um. Ein Computerhersteller braucht für eine Präsentation einen Panzer, für einen Nato-Kongress werden 50 gepanzerte Limousinen gesucht, ein Unternehmen fragt nach einem künstlichen Wasserfall - kein Problem. Auch ein Ausflugsdampfer oder eine Geflügel-Rupfmaschine können fix gebucht werden. Rund 200.000 Artikel sind in den vergangenen zwölf Monaten via Erento vermietet worden.

Auf die Idee für sein Unternehmen kam Möller, als er eine Party organisierte. "Es gibt zwar für alles professionelle Vermieter, aber man muss überall anrufen, es ist aufwendig und kompliziert", so der 33-Jährige. Das Internet mache die Suche leichter: Ob sortiert nach Entfernung des Anbieters oder nach Preis - auf Knopfdruck hat der Suchende einen Überblick.

Deutsche sind eher Mietmuffel

Die Renner im Angebot sind Wohnmobile. Insgesamt 2000 Stück sind über das Portal bereits vermittelt worden. "Derzeit liegt auch ein Brunnenbohrgerät ganz weit vorn. Für 99 Euro kann man sich im Garten einen eigenen Brunnen bohren und viel Wasserkosten sparen", berichtet Möller. Zur Fußball-WM waren Leinwände und Beamer der Hit.

Je höher der Preis und je seltener die Nutzung, desto besser ist ein Artikel zum Mieten geeignet. "Die Deutschen haben eigentlich keine Mietkultur, die wollen alles lieber besitzen", sagt der junge Unternehmer und weist in Richtung England, wo deutlich mehr gemietet werde. "Ich miete mir doch lieber eine Profi-Stichsäge, anstatt mich mit einem gekauften Billiggerät aus dem Baumarkt herumzuärgern, dass mir später den Keller verstopft", so Müller.

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