Samstag, 24. Juni 2017

Windows Vista Aggressive Mac-Mutante

2. Teil: Keine Gnade für Gratissoftware

Mit Vista soll das Arbeiten am Rechner außerdem schöner werden. Dank einer neuen grafischen Einstellung der Benutzeroberfläche sollen Fenster, Rahmen und Animationen künftig wesentlich gefälliger über den PC-Bildschirm fließen als bisher.

Vista statt Longhorn: Die künftige Windows-Version hat einen neuen Namen bekommen
Auch bei Windows Vista kann es Microsoft übrigens nicht lassen: Unter dem Motto "mehr Sicherheit" teilt der Konzern einen Seitenhieb an die Anbieter freier Software aus und feilt weiter an seinem Monopol. So sollen Word-Dokumente künftig verschlüsselt auf der Festplatte abgelegt und nur von vertrauenswürdiger Software geöffnet werden können.

Das heißt aber auch, dass zum Beispiel das "Open Office" extra zertifiziert werden muss, damit es weiter unter Windows angewandt werden kann. Auf keinen Fall soll man nach dem Willen von Microsoft mit dem neuen Betriebssystem ein Programm ohne gültige Produktlizenz öffnen können. Dadurch kann Microsoft die Benutzung von Freeware erschweren.

Auch die Rechte zum Installieren und Ausführung von Programmen sollen wesentlich restriktiver gehandhabt werden. Selbst wer als Administrator angemeldet ist, muss sein Passwort eintippen, wenn er etwas installieren oder wichtige Einstellungen am System ändern will.

Insgesamt 500.000 Programmierer und IT-Experten nehmen derzeit die Beta-Version von Vista unter die Lupe. Die bisherigen Windows-Versionen waren vor allem wegen ihrer Sicherheitsmängel immer wieder in die Kritik geraten.

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