Samstag, 30. Juli 2016

Sun Microsystems Das Linux-Experiment

Der Traum vieler Microsoft-Gegner - ein Windows-freier Personal Computer - soll schon bald Realität werden. Im Gespräch mit manager magazin verrät Sun-Chef Scott McNealy erste Details zum geplanten Linux-Rechner.

Hamburg - Scott McNealy, Vorstandschef des US-Computerkonzerns Sun Microsystems Börsen-Chart zeigen, hat in einem Gespräch mit dem manager magazin erste Details zu einem von Sun geplanten Arbeitsplatzrechner (Desktop) genannt.

Linux-Offensive: Sun-Chef McNealy wagt ein "Experiment, das sich sehr schnell rechnen muss"
Der Rechner soll mit dem Betriebssystem Linux arbeiten und ab Sommer 2003 verkauft werden. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (21. Februar) erscheint.

McNealy zufolge wird der Linux-Desktop serienmäßig mit der Sun-eigenen Bürosoftware Staroffice ausgestattet und soll als Komplettpaket aus Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware deutlich weniger Kosten als ein vergleichbarer Personal Computer (PC), der mit dem Betriebssystem Microsoft Windows arbeitet.

"Der Linux-Desktop ist ein Experiment, das sich sehr schnell rechnen muss", sagte McNealy weiter. Es werde keine Quersubventionierung des neuen Rechners durch andere Produktlinien des Computerkonzerns geben.

Als mögliche Zielgruppe für den Linux-Desktop nannte der Sun-Chef neben Unternehmenskunden erstmals auch Privatkunden. McNealy: "Die Aussicht auf einen komplett Microsoft-freien Arbeitsplatz dürfte vielen Computernutzern reizvoll erscheinen."

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