Bonn - Die Deutsche Telekom will Verwaltungsstellen in Deutschland streichen. Jeder zehnte Job in Dachfunktionen in der Verwaltung der Telekom Deutschland soll in diesem Jahr wegfallen. Insgesamt gehe es um bis zu 1200 der 12.000 Stellen in Bereichen wie Buchhaltung, Marketing und Steuerung, sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht im "Handelsblatt".
Der Netzausbau schafft indes Arbeit. Den betroffenen Arbeitnehmern soll deshalb ein Wechsel in die operativen Bereiche oder eine Abfindung angeboten werden, sagte der Sprecher. Der Trend ist klar: In der Verwaltung möchte die Deutschen Telekom
sich verschlanken, um das Geld in das operativen Geschäft zu stecken. "Dies ist ein permanenter Prozess", so der Sprecher.
Wie das Handelsblatt berichtet, verspricht sich der Konzern dadurch Einsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich.
Der Arbeitsplatzabbau in der Verwaltung ist im Übrigen nicht Teil der Verringerung der Belegschaft im Hauptquartier. Dort fallen bis 2015 etwa 1300 der 3200 Vollzeitstellen weg.
krk/dpa
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