Von Ursula Schwarzer
Nicht selten nutzen IT-Dienstleister die Unwissenheit ihrer Auftraggeber aus. Sie verkaufen die falschen Produkte und Services. Oder sie geben Versprechen, die sie nicht halten können. Doch Unternehmen sind unsoliden Lieferanten nicht hilflos ausgeliefert. Sie können sich vor unfairen Geschäftspraktiken schützen, wenn sie einige Grundregeln beherzigen.
Grundregel Nr. 1: Gründliche Bedarfsanalyse erstellen
Die IT-Verantwortlichen im Unternehmen sollten genau definieren, was ein geplantes IT-Projekt bringen soll. Das klingt zwar banal, aber in der Praxis erweist sich immer wieder, "dass es in den Firmen keine klare Leistungsbeschreibung des künftigen Systems gibt", sagt Matthias Uhrig, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Intargia.
Erst wenn eine umfassende IT-Strategie definiert und die erwünschte Funktion von Produkten und Prozessen präzisiert ist, kann eine Firma auf Augenhöhe mit einem IT-Dienstleister verhandeln. Gut vorbereitete IT-Verantwortliche können viel besser die Angebote verschiedener IT-Dienstleister beurteilen und herausfinden, ob die angebotenen Produkte und Services auch wirklich ihren Bedürfnissen entsprechen.
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