Bonn - Im Schnitt erwarten die Experten einen Anstieg des Betriebsgewinns (bereinigtes Ebitda) um 1,8 Prozent auf 4,63 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2011 dürfte die Deutsche Telekom
einen Betriebsgewinn von 18,7 Milliarden Euro erreicht haben - in Aussicht gestellt hatte Telekom-Chef Rene Obermann rund 19,1 Milliarden Euro.
Bei der Vorlage der Zahlen am Donnerstag erwarten die Analysten zudem Aussagen zur Zukunft des Geschäfts in den USA und Großbritannien. In den USA war die Telekom mit ihrem Versuch gescheitert, ihre dortige Mobilfunktochter an AT&T zu verkaufen. In Großbritannien schmiedet die Telekom Bankern zufolge Pläne zum Rückzug aus ihrem Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere, das sie gemeinsam mit France Telecom
betreibt.
Das Jahr 2011 war für Deutschlands größten Telekommunikationskonzern vor allem geprägt vom Scheitern des Verkaufs der angeschlagenen amerikanischen Mobilfunktochter T-Mobile USA an den Konkurrenten AT&T. Der Verkauf des US-Geschäfts war als Befreiungsschlag für den Konzern gedacht. Mit dem Erlös von 39 Milliarden Dollar wollte Obermann die Verschuldung des Konzerns reduzieren und Milliarden für Investitionen in Europa freisetzen. Doch scheiterte er an der Ablehnung der US-Kartellbehörden.
la/dpa/apd
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