Donnerstag, 23. Februar 2012, 06:35 Uhr

manager magazin



ITmanager magazin RSS  - IT - IT

Alle Artikel und Hintergründe

14.01.2012
 

Interaktives Fernsehen

Unterhaltungsindustrie umwirbt Stubenhocker

Ein Gastbeitrag von Tobias Kollmann

Passt nur in geräumige Wohnzimmer: LG präsentierte auf der CES einen extragroßen Smart-TV.
AFP

Passt nur in geräumige Wohnzimmer: LG präsentierte auf der CES einen extragroßen Smart-TV.

2. Teil: Drei Szenarien für das T-Commerce

1. T-Commerce zur Fernsehsendung

Während der Betrachtung einer Sendung (Fernsehfilm, Magazin, Nachrichten usw.) ergibt sich ein Kauf- oder Informationsimpuls für ein bewusst (Product Placement) oder unbewusst (Product Usement) gezeigtes Produkt oder Thema. Über eine entsprechende Markierung oder Klick auf das Produkt wandert dieses in den Telewarenkorb und kann anschließend bestellt werden oder weitere Informationen können abgerufen werden.

2. T-Commerce über Advertisement

Während der Betrachtung der Werbespots ergibt sich ein Kaufimpuls und über einen direkten Klick öffnet sich eine Produktinformationsseite mit einer direkten Bestellmöglichkeit. Mit einer Anbindung von Social-Media Netzwerken könnten einzelne Produkte mit Empfehlungen des persönlichen Netzwerkes erweitert werden.

3. T-Commerce über Apps

Analog zu den Smartphones können über einen angeschlossenen App-Store spezielle Applikationen aus den Bereichen Nachrichten, Sport, Wetter, Spiele usw. auf dem App-Bildschirm hinterlegt und abgerufen werden.

Weitere interaktive TV-Angebote zum Film oder Spiel on demand sind bereits bekannt und werden weiterhin angeboten oder genutzt oder es können auch neue T-Circles zur gemeinsamen Betrachtung von Fernsehserien im Social-Media-Verfahren entstehen (Postings, Einladungen, Videochats usw). Es wird auf die Kombination aus Freizeit, Entspannung und Medienkanal ankommen, ob und inwieweit sich T-Commerce durchsetzen wird. Dennoch fangen die ersten Überlegungen zu einem zugehörigen Leisure Commerce auch bei deutschen Konsumunternehmen bereits an und auch die ersten Gründer scharren schon mit den Hufen, um sich die dritte Plattform der Net Economy zu erobern.

Eins scheint jedenfalls sicher: Das Themenfeld ITV wird hart umkämpft werden, denn der Fernseher bildet in vielen Haushalten immer noch das Zentrum des Wohnzimmers und ist damit Teil des alltäglichen Lebens. Und eben diesen Schauplatz wollen jetzt Hard- und Softwareanbieter wie Samsung, Nintendo, Sony, Microsoft, Apple & Co. für sich gewinnen. Und auch zahlreiche Gründer werden mitmischen wollen. Ein spannender Wettlauf in die Wohnzimmer der Konsumenten hat begonnen…

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben