Von Klaus Boldt
Ehemalige Springer-Beteiligung: Postdienstleister Pin hat Pleite gemacht
Tatsächlich hat Springer seit 2005 für gut 1,8 Milliarden Euro investiert, darunter freilich auch 510 Millionen in die inzwischen bankrotte Postfirma Pin. Mehr als eine Milliarde Euro flossen allein in den Geschäftszweig Digitale Medien. Gewiss, in dieser Sparte wird bereits ein ordentlicher Betriebsgewinn erwirtschaftet. Die Umsatzrendite beträgt 9,2 Prozent.
Gewinne nahezu aufgezehrt
Doch nach Abzug aller Effekte aus Kaufpreisallokationen, zumeist Abschreibungen in Höhe von zuletzt 32 Millionen Euro, blieb nur ein Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern von 552.000 Euro übrig.
Dieser Posten hat sich zwar im ersten Quartal auf 1,7 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Doch selbst bei hochgerechneten 6,8 Millionen Euro im Jahr würde einige Zeit vergehen, bevor Springer seine Investitionen wieder eingespielt hätte: rein theoretisch 147 Jahre.
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