San Francisco - Vier Wochen nach dem Verkaufsstart seines iPad hat Apple
teurere Varianten des Tablet-Computers in die US-Läden gebracht. Die Schlangen vor den Geschäften waren am Freitag aber deutlich kürzer als am 3. April, als das Produkt erstmals zu erhalten war. In San Francisco warteten rund 75 Menschen etwa eineinhalb Stunden lang darauf, das mit einer schnelleren Internetverbindung ausgestattete Gerät zu kaufen. Die Version ist ab einem Preis von 629 Dollar zu erhalten und damit 130 Dollar teurer als die Basisvariante.
Der US-Konzern hat zum Verkaufsstart Anfang April 300.000 iPads abgesetzt, in der ersten Woche insgesamt eine halbe Million. Die internationale Auslieferung hat Apple um einen Monat auf Ende Mai verschoben, um Lieferengpässe in Amerika zu vermeiden.
Microsoft
droht bei den hoch gehandelten Tablet-Computern an Boden zu verlieren. Das Unternehmen habe die Entwicklung eines offiziell bislang unbestätigten Prototypen namens "Courier" gestoppt, sagte ein Sprecher dem "Wall Street Journal" (Donnerstag).
Das amerikanische Technik-Blog Techcrunch berichtete zudem unter Berufung auf eine informierte Quelle, dass der Computer-Hersteller Hewlett-Packard
den in Januar angekündigten Tablet-PC mit Microsofts Betriebssystem Windows 7, der gegen Apples iPad ins Rennen gehen soll, nicht auf den Markt bringen wolle. Die Unternehmen kommentierten den Bericht nicht.
Tablet-Computer sind flache und handliche Geräte, bei denen alle Eingaben hauptsächlich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm erledigt werden. Microsoft und seine Partner versuchten jahrelang erfolglos, sie am Markt zu etablieren. Apple belebte das Segment mit seinem iPad neu und weckte hohe Erwartungen in der Computerindustrie. Zahlreiche Konkurrenten haben nun ebenfalls Geräte angekündigt.
manager magazin mit Material von reuters und dpa
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