Ein Gastbeitrag von Alexander Ockl
Mein Name ist Manfred Alfa. Als Borussia-Dortmund-Fan war das natürlich kein schöner Spieltag für mich. Gestern hätte die Borussia den dritten Platz in der Meisterschaftstabelle erobern können, falls mein Team zum Beispiel gewonnen und der bisherige Dritte Bayer Leverkusen verloren hätte. Aber als fairer Sportsmann muss ich zugeben, dass die Leverkusener den Punkt das Unentschieden gegen Bayern München mehr als verdient hatten.
Torschütze gegen Bayer Leverkusen: FC-Bayern-Spieler Arjen Robben trifft per Foulelfmeter
Was ist es, was der holländische Trainer des FC Bayern heute anders macht, um mit seinen Spielern so erfolgreich zu sein? Er hat sehr viel Wert auf Spielsystem und einstudierte Spielzüge gelegt. Dabei hat er aus meiner Sicht zu wenig auf die Mannschaft geachtet. Die Spieler müssen seine Spielzüge schließlich ausführen. Heute tritt seine Mannschaft als geschlossene Einheit auf. In einem funktionierenden Umfeld sind es einzelne Spieler wie Olic, Robben und Ribery, die den Unterschied ausmachen. Das Spielsystem muss also zur Mannschaft passen. Das erinnert mich an meine Arbeit.
Ich arbeite für einen Essener Logistikkonzern. Im übertragenen Sinn ist mein Spiel, mein Job, bei S+Z Logistics ein IT-Projekt. Als Auftraggeber lasse ich gerade ein neues Dispositionssystem entwickeln. Wir wollen unsere Fahrer und mit ihnen unsere Lastwagen noch besser einsetzen. Und was bei den Fußballspielen des FC Bayern und Bayer 04 Leverkusenern Spielzüge sind, entspricht unseren betrieblichen Abläufen. Auch hier müssen wir als Mannschaft gewinnen.
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