Donnerstag, 9. Februar 2012, 14:13 Uhr

manager magazin



12.01.2010
 

Neue Modelle

Netbooks der zweiten Generation

Die zweite Generation ist da: Neue Netbook-Modelle wollen vor allem durch mehr Speicher überzeugen. Zudem werden die kleinen Mobilrechner nun auch mit Windows 7 angeboten. Mit einer "exorbitanten Aufrüstung" ist aber nicht zu rechnen.

München - Mit Windows 7 stehen die neuen Netbooks den größeren Notebooks zumindest in Sachen Betriebssystem nicht mehr nach. Doch nicht jedes Netbook, auf dem Microsofts Betriebssystem läuft, ist schneller als etwas ältere Modelle mit Windows XP. Bei einigen, die es schon im Vorweihnachtsgeschäft gab, handelt es sich im Prinzip um die gleiche Hardware.

Mehr drin: Die neuen Netbooks besitzen teilweise größere Festplatten - der Eee PC 1005 PE von Asus etwa verfügt über 250 GB Speicherkapazität
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Mehr drin: Die neuen Netbooks besitzen teilweise größere Festplatten - der Eee PC 1005 PE von Asus etwa verfügt über 250 GB Speicherkapazität

Erst jetzt zu Jahresbeginn ist mit leistungsfähigeren Modellen zu rechnen. Die neuen Geräte werden unter anderem größere Festplatten besitzen - 250 Gigabyte (GB) könnten sich als neuer inoffizieller Standard durchsetzen. Da Netbooks als mobile und recht preisgünstige Surfmaschinen mit langer Akkudauer gekauft werden, ist laut Thomas Rau von der Zeitschrift "PC Welt" mit einer "exorbitanten Aufrüstung" nicht zu rechnen. "Die meisten Hersteller wollen den typischen Preis von nicht mehr als 400 Euro halten."

Preise verrät der Hersteller Acer zwar nicht - die Tatsache, dass es demnächst neue Netbooks geben wird, dagegen schon. Dazu zählt das Aspire One 532 mit 10,1-Zoll-Display - wahlweise mit WSVGA- oder WXGA-Auflösung (16:9). Den größten Unterschied zu bisherigen Geräten macht die 250 GB große Festplatte aus. So kommt als Prozessor wieder einmal ein Intel-Atom-Chip der N-Serie zum Einsatz.

Auch das neue Eee PC 1005PE genannte Netbook von Asus besitzt einen Atom-Prozessor und eine 250 GB große Festplatte. Dass aus Netbooks jetzt nicht plötzlich Multimediamaschinen werden, erklärt sich Rau so: Die Hersteller müssen aufpassen, dass sie sich nicht den Markt für die etwas größeren, leistungsfähigeren und nur wenig teureren Notebooks mit den CULV-Stromspar-Prozessoren kaputtmachen.

Laut dem Branchenverband Bitkom wurden 2009 in Deutschland fast drei Millionen Netbooks verkauft - Tendenz steigend. Einen Schub für 2010 erwarten die Experten nicht zuletzt wegen Windows 7. Wie üblich, kommt auch das neue Betriebssystem in verschiedenen Versionen daher.

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