Hamburg - Deutsche Verleger wollen eine gemeinsame Plattform für Bezahlinhalte schaffen. Diese könnte ähnlich wie Google News aussehen, sagte Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer "Public Affairs" des Springer-Verlags, in einem Interview mit der "New York Times". Ausgewählte Artikel dort könnten bepreist angeboten werden; er könne sich auch, analog zu Telefon-Flatrates, eine verlagsübergreifende feste Grundgebühr für Paid Content vorstellen. Offenbar kann Springer sich dabei auch eine Zusammenarbeit mit Google vorstellen.
Zur Kasse, bitte: Deutsche Verlage arbeiten derzeit an einer gemeinsamen Plattform für Bezahlinhalte
Im kommenden Jahr wolle die Mediengruppe M. DuMont Schauberg im sogenannten Freemium-Bereich experimentieren, so Neven DuMont. Weiterhin werde es dort viele kostenlose Inhalte geben, aber darüber hinaus auch Inhalte mit Mehrwert, für die man bezahlen müsse. Besonders der "investigative Journalismus in den Kommunen" sei in Gefahr.
manager-magazin.de
© manager magazin Online 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH