Unterwegs lohnt dann und wann auch ein Blick auf die Status-LEDs des GPS-Loggers, um sicher zu gehen, dass der Kontakt zum Satelliten nicht abgebrochen ist und der Akku noch genug Saft hat. "Man muss dem Gerät auch immer ein wenig Zeit geben, um sich mit dem Satelliten zu verbinden", rät Clauß. Wenn der sogenannte Fix zustande gekommen ist, sollte der Logger für möglichst genaue Aufzeichnungen nicht zu tief in der Tasche verschwinden.
Kameras mit eingebautem GPS-Modul sind rar und tendenziell eher im Profibereich zufinden. Dass nicht mehr GPS-Module direkt in Kameras verbaut werden, liegt unter anderem an ihrem Energiehunger. Ein Problem sei der Stromverbrauch eines GPS-Gerätes, heißt es auf dem Internetportal Digitalkamera.de. Das gelte besonders in Anbetracht der Größe von Kameraakkus. Das größere Problem sei aber die Dauer des Satelliten-Fixes von 20 bis 60 Sekunden oder mehr: "Viel zu lang für eine Kamera, mit der auch spontane Schnappschüsse fotografiert werden sollen." Und würde das GPS ständig mitlaufen, wäre der Kamera-Akku womöglich zu einem unmöglichen Zeitpunkt leer.
Die Kamerahersteller selbst halten Nachrüstlösungen eher für professionelle Anwender bereit. Auch Hersteller wie Jobo oder Foolography haben mit ihren Produkten tendenziell den Profibereich im Blick: GPS-Empfänger oder -Logger zum Nachrüsten für den Blitzschuh von digitalen Spiegelreflexkameras, die zum Teil mit der Kamera verbunden werden können und den Geotag direkt in die Bilddatei speichern.
Dirk Averesch, dpa
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