23.01.2009
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Umsatzsprung

Google trotzt der Rezession

Google setzt sein rasantes Wachstum auch in der Rezession fort: Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 18 Prozent. Starke Werbeeinnahmen - vor allem auch in Deutschland - bescherten der erfolgreichsten Suchmaschine am Jahresende zudem einen unerwartet hohen Gewinn.

Mountain View - Google reiht sich damit in die kleine Gruppe von Technologieunternehmen ein, die in der Rezession positiv überraschen: Auch Apple und IBM haben ihre Gewinne gesteigert, während der US-Softwareriese Microsoft die Erwartungen enttäuschte und am Donnerstag den Abbau von 5000 Stellen ankündigte.

Google: 18 Prozent Umsatzwachstum trotz Krise
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AP

Google: 18 Prozent Umsatzwachstum trotz Krise

Die Aktie von Google Chart zeigen legte deshalb am Donnerstag im nachbörslichen Handel um knapp drei Prozent zu, nachdem sie vor Bekanntgabe der Bilanz bereits im regulären Handel dem negativen Tagestrend stand gehalten hatte.

Der Google-Umsatz stieg im im vierten Quartal um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar. Das ist zwar weit von Googles früheren Wachstumsraten entfernt - der Konzern legte oft rund 50 Prozent im Jahr zu. Branchenexperten sprachen dennoch von einer sehr respektablen Leistung angesichts der desolaten wirtschaftlichen Lage und der Kürzungen in den Werbebudgets vieler Firmen.

Ohne Entlassungen durch die Krise

Abgesehen von einmaligen Ausgaben verdiente Google 5,10 Dollar je Aktie, während von Reuters befragte Analysten lediglich mit 4,95 Dollar gerechnet hatten. Unter dem Strich ging der Nettogewinn allerdings wegen Abschreibungen auf 382 Millionen Dollar von 1,21 Milliarden Dollar zurück. "Alles in allem sind das sehr gute Zahlen", kommentierte Analyst Martin Pyykkonen von Wunderlich Securities.

Der Branchenprimus bot seinen Mitarbeitern ein neues Aktienprogramm an, um sie für den Verbleib beim Unternehmen zu belohnen. Den vorgelegten Zahlen zufolge hat der Rivale von Yahoo und Ebay trotz der allgemeinen Konjunkturflaute und Entlassungswelle in den drei Monaten bis zum Jahresende die Zahl seiner Vollzeit-Mitarbeiter kaum verringert.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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