22.01.2009
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Google-Zahlen

Onlinewerbung läuft weiter rund

Google reiht sich in eine Serie von IT-Konzernen, die mit Zahlen zum vierten Quartal positiv überraschen. Während Microsoft zum ersten konzernweiten Stellenabbau der Unternehmensgeschichte greift, steigert der Internetkonzern seinen Umsatz mit Anzeigen. Der Gewinn bricht nur wegen der Ausgabe von Mitarbeiteraktien ein.

Mountain View (Kalifornien) - Beim Internetkonzern Google Chart zeigen läuft trotz der Wirtschaftskrise das Geschäft mit Werbung rund um die Internetsuche weiter rund. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal 2008 um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar. Der Branchenprimus verwies auf ein weiterhin starkes Anzeigengeschäft im Internet.

Google: Weiterhin starkes Anzeigengeschäft
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AP

Google: Weiterhin starkes Anzeigengeschäft

Der Gewinn brach unter dem Strich allerdings durch eine Reihe von Einmalbelastungen gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Drittel auf 382 Millionen Dollar ein, wie Google am Donnerstagabend am Konzernsitz in Mountain View bekanntgab.

Vor den Sonderposten - wie etwa einem umfangreichen Aktienvergütungsprogramm für die Beschäftigten - lag der Gewinn bei 1,62 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden Euro). Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 4,92 US-Dollar auf 5,10 Dollar.

Google kündigte zudem ein neues Aktienangebot an seine Mitarbeiter an, mit dem der Verbleib beim Unternehmen belohnt werden soll. Den vorgelegten Zahlen zufolge hat der Rivale von Yahoo Chart zeigen und Ebay Chart zeigen trotz der allgemeinen Konjunkturflaute und Entlassungswelle in den drei Monaten bis zum Jahresende die Zahl seiner Vollzeit-Mitarbeiter kaum verringert.

Mit den bereinigten Zahlen übertraf Google die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie sprangen im nachbörslichen Handel kurzzeitig bis auf 325 Dollar hoch, nachdem sie auf dem New Yorker Parkett mit plus 1,1 Prozent auf 306,50 Dollar geschlossen hatten. Der Internetsuchmaschinen-Betreiber "hat die Prognosen übertroffen, da die Werbeumsätze im Internet gestiegen sind", urteilte ein Händler.

Google reiht sich mit seinem Ergebnis in die kleine Gruppe von Technologieunternehmen ein, die in der Rezession positiv überraschen: Auch Apple Chart zeigen und IBM Chart zeigen haben ihre Gewinne gesteigert, während der US-Softwareriese Microsoft Chart zeigen die Erwartungen enttäuschte und am Donnerstag den Abbau von 5000 Stellen ankündigte.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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