Donnerstag, 9. Februar 2012, 21:59 Uhr

manager magazin



12.09.2008
 

Elektronikkonzern

NXP streicht Tausende Jobs

Um aus den roten Zahlen zu kommen, streicht der Elektronikkonzern NXP Semiconductors bis 2010 weltweit 4500 Arbeitsplätze. Davon sollen allein 850 in Hamburg wegfallen.

Amsterdam/Hamburg - Insgesamt sollen vier Produktionsstätten von NXP geschlossen werden. Dies sei im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung erforderlich, um die "finanzielle Situation zu verbessern und die Voraussetzungen für künftiges Wachstum zu schaffen", teilte der Infineon-Rivale am Freitag mit.

NXP-Chef van Houten: "Die Restrukturierungsmaßnahmen sind hart und es ist bedauerlich, dass wir Leute gehen lassen müssen"
Zur Großansicht
NXP

NXP-Chef van Houten: "Die Restrukturierungsmaßnahmen sind hart und es ist bedauerlich, dass wir Leute gehen lassen müssen"

In Hamburg sei vor allem die Produktion betroffen, wo bis 2010 insgesamt 640 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Die restlichen Jobs würden in der Hamburger Verwaltung gestrichen, sagte eine NXP-Sprecherin. Am Hamburger Standort seien derzeit 2500 Menschen beschäftigt.

Am niederländischen NXP-Standort Nimwegen fallen 1300 Arbeitsplätze weg. Geschlossen wird auch eine Fabrik in Fishkill (US-Bundesstaat New York). Das NXP-Werk im französischen Caen soll verkauft werden. Falls sich kein Interessent finden sollte, würde das Werk geschlossen. "Die Restrukturierungsmaßnahmen sind hart und es ist bedauerlich, dass wir Leute gehen lassen müssen", sagte NXP-Chef Frans van Houten. Die Einschnitte sollten den Konzern "stark und profitabel machen und uns zu Wachstum verhelfen", sagte er.

Insgesamt sollen Kosten von jährlich 550 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) eingespart werden. Die Kosten der Umstrukturierung werden auf 800 Millionen Dollar geschätzt. NXP reagiere unter anderem auf schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und den schwachen Dollar-Kurs.

Weltweit beschäftigt der Halbleiterhersteller, der vor mehr als 50 Jahren vom niederländischen Philips-Konzern Chart zeigen gegründet worden war, nach eigenen Angaben 31.000 Mitarbeiter in mehr als 20 Ländern.

Philips verkaufte NXP 2006 für 6,4 Milliarden Euro an die Investorengruppen KKR Chart zeigen und Alpinvest. Der Jahresumsatz des Unternehmens, das Chips, Software sowie Systemlösungen unter anderem für die Produktion von Handys, Fernsehgeräten und Fahrzeugelektronik anbietet, wurde 2007 mit 4,8 Milliarden Dollar angegeben. Im ersten Halbjahr 2008 wies NXP einen Nettoverlust von 408 Millionen Euro aus. Zu den Kunden gehören Firmen wie Apple Chart zeigen, Samsung Chart zeigen und Nokia Chart zeigen.

Manager-magazin.de mit Material von dpa

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben