Athleten-Blogs erlaubt
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat unterdessen den Blog-Erlass des Internationalen Olympischen Komitees begrüßt. " Wir finden das gut. Es ist gut, dass das IOC auf dieses neue Medium reagiert", erklärte DOSB-Sprecher Gerd Graus am Montag. Bei den Olympischen Spielen in Peking wird den Athleten erstmals erlaubt, ein auf einer Website geführtes, einsehbares Tagebuch oder Journal zu veröffentlichen.
Trotz zahlreicher Einschränkungen bedeutet die Änderung eine gewisse Lockerung der strengen IOC-Regel 49, die jede journalistische Tätigkeit verbietet. Allerdings dürfen die Blogs unter anderen keine Interviews mit oder Aussagen über akkreditierte Personen enthalten.
"Es ist eine Gratwanderung. Die Privatsphäre im olympischen Dorf muss gewahrt werden", sagte Graus. In der Athletenvereinbarung, die die deutschen Olympia-Teilnehmer unterzeichnet haben, mussten sie sich zur Einhaltung der IOC-Regel 49 verpflichten. "Dies ist nicht die Regel des DOSB, wir haben diese Bestimmung nur weitergeben", erklärte der DOSB-Sprecher.
manager-magazin.de mit Material von ap, dpa
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