Von Matthias Kremp
Noch lange nicht fertig
Doch bislang scheint noch nicht geklärt, wie das System überhaupt finanziert werden soll. Im Gespräch sind sowohl kostenpflichtige Abomodelle, als auch gebührenfreie werbefinanzierte Systeme. Noch aber ist all das Zukunftsmusik, denn wie so oft bei neuen Produkten, ist auch das, was es von Live Mesh bislang zu sehen gibt, lediglich eine sogenannte "Technology Preview", also eine Demonstration der Technik.
So kann die von Ozzie bei der Vorstellung in der Nacht zum Mittwoch gezeigte Live-Mesh-Vorabversion bislang nur Windows-PCs miteinander vernetzen. Bevor nun aber alle Mac-User aufschreien und sich beklagen, der Konzern aus Redmond hätte kein Herz für sie: hat er doch. In Zukunft sollen auch Macs in die Datenwolke aufgenommen werden. Und natürlich Mobilgeräte - die allerdings müssen auf Microsofts Windows Mobile-Betriebssystem basieren. All die Nokias, Samsungs und iPhones dürften damit außen vor bleiben.
Wer das alles ausprobieren will, braucht allerdings noch reichlich Geduld. Vorerst ist die Testversion nur einer vergleichsweise kleinen geschlossenen Gruppe von 10.000 Beta-Testern zugänglich. Ein breiter angelegter Testlauf mit mehr Teilnehmern ist erst ab Oktober dieses Jahres geplant. Für den kann man sich allerdings schon jetzt über
Microsoft Connect bewerben, sofern man eine Windows-Live-ID hat. Aber die kann man sich ja bei Microsoft
anlegen - kostenlos.
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