Von Florian Huber
München - Nein, an meiner Tastatur klemmt nicht die Taste mit dem Buchstaben O. Gogooroo, Woogywoo und Coroo sind die Namen von aktuellen Internet-Start-ups. Über die Sinnhaftigkeit solcher Namen mag man lange streiten – noch vor zehn Jahren hat sich auch Yahoo irgendwie komisch angehört.
Top Level Domains: Auch bei den Endungen lieber auf das gute Image achten
Die Suche nach einem freien Namen wird deshalb immer schwieriger. In der Offlinewelt ist es noch vergleichsweise einfach: Ein Elektromeister, der sich selbstständig macht, wird sein neues Unternehmen einfach "Elektro Schmidt" nennen. Und dass es vielleicht Hunderte von Elektrikern mit diesem Namen gibt, stört nicht wirklich. In der Onlinewelt ist alles komplizierter: Da kann es Elektro-Schmidt.de nur einmal geben, denn ein Domain-Name kann weltweit immer nur einmal vergeben werden.
Die Suche nach dem richtigen oder zumindest einem guten Namen für ein Unternehmen oder ein neues Produkt ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt Agenturen (wie zum Beispiel Endmark , die Erfinder von Arvato, Vox, Newstime, Parship und Autoplenum), welche die Namensfindung als spezialisierte Dienstleistung anbieten und oftmals um die 25.000 Euro für ein paar Vorschläge kassieren. Summen, die kein Start-up bezahlen kann und will.
Im Folgenden ein paar einfache Regeln, die man bei der Suche nach einem guten Domain-Namen beachten sollte, um nicht von vornherein Schiffbruch zu erleiden.
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