Hamburg - Verzichten müssen Sparer in der Regel auf eine eingebaute Kamera. Sollte das Unter-100-Euro-Handy dennoch eine besitzen, dann mit einer sehr geringen Auflösung. Meist verfügen diese günstigen Mobiltelefone auch nicht über einen Musikspieler. Ohnehin wäre ein MP3-Player aber nur mit einem Speicherkarteneinschub sinnvoll - der aber in der Günstig-Klasse ebenfalls nicht zu finden ist.
Das Modell N1650 von Nokia
ist so ein Handy für Leute, die unterwegs einfach nur telefonieren können und erreichbar sein wollen: Es besitzt ein anständiges Display mit einer Auflösung von 128 x 160 Pixeln und ein UKW-Radio gegen die Langeweile in der U-Bahn - viel mehr nicht. Telefonieren und SMS sind natürlich möglich. 69 Euro kostet das 80 Gramm wiegende Dualband-Handy. 30 Euro mehr kostet das Nokia 5070. Dafür erhält der Käufer ein Tri-Band-Handy mit eingebauter Kamera und E-Mail-Funktion. Es unterstützt außerdem den EDGE-Standard für das mobile Internet.
Praktisch ist eine Bluetooth-Schnittstelle am Handy, weil sie die drahtlose Kombination per Kopfhörer ermöglicht - was gut für Autofahrer ist. Doch Bluetooth sucht man bei den meisten günstigen Handys vergebens. Auf den ebenfalls in der unteren Preisklasse kaum vertretenen E-Mail-Client kann das Gros der Anwender wohl verzichten. Das gleiche gilt wahrscheinlich für die Synchronisation mit Outlook auf dem PC. "Da gibt es bei den Billigen oft Probleme", sagt Michael Peuckert von der Zeitschrift "Connect".
Auch von Motorola
gibt es Handys in der Unter-100-Euro-Kategorie. Sowohl für das W375 als auch für das W220, beides Motorola-typische Klapphandys, lautet die unverbindliche Preisempfehlung 99 Euro. Beim W375 handelt es sich um ein Tri-Band-Modell mit GPRS und USB-Schnittstelle, dank derer sich das Telefon wie ein externes Laufwerk mit dem PC verbinden lässt. Das W220 ist ein Dual-Band-Handy mit GPRS für die mobile Datenübertragung.
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