Stockholm - Der schwedische Telekomausrüster Ericsson
will nach einem unerwartet schwachen Gewinn weltweit 4000 Stellen streichen. Das sagte Konzernchef Carl-Henric Svanberg der schwedischen Nachrichtenagentur TT am Freitag. Zuvor hatte das Unternehmen den Abbau von von 1000 Arbeitsplätzen auf seinem Heimmarkt angekündigt. In Deutschland ist der Hauptsitz der Ericsson GmbH in Düsseldorf. Zudem hat das Unternehmen Standorte in Backnang, Herzogenrath, Aachen und Nürnberg.
Wie das Unternehmen am Freitag weiter mitteilte, fiel der Betriebsgewinn im Schlussquartal auf umgerechnet 802 Millionen Euro (7,6 Milliarden Kronen) von 1,3 Milliarden Euro vor einem Jahr. Die Analysten hatten mit 834 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz lag bei 5,8 Milliarden Euro, der Gewinn vor Steuern bei 802 Millionen Euro.
Der Quartalsüberschuss brach von 9,7 auf 5,6 Milliarden Kronen ein. Der Umsatz lag mit 54,5 Milliarden Kronen aber leicht über den Erwartungen der Experten, die im Schnitt von 53,9 Milliarden Kronen ausgegangen waren.
Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 187,8 Milliarden Kronen. Das operative Ergebnis gab um 14 Prozent auf 30,6 Milliarden Kronen nach, der Überschuss um 17 Prozent auf 21,8 Milliarden Kronen.
manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters
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