Frankfurt am Main – "Wir werden unsere VZ-Markenfamilie in dem Segment oberhalb von StudiVZ erweitern, sagte StudiVZ-Chef Marcus Riecke der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Die neue Marke richte sich an alle Freunde der StudiVZ-Nutzer, die nicht mehr studieren oder gar nicht studiert haben.
Holtzbrinck-Portal StudiVZ: Neue Plattform, neue Software, offen für Entwickler
Mit
Microsoft
, den
Samwer-Brüdern und dem chinesischen Milliardär Li Ka Shing im Rücken hat Facebook jedoch großes Potenzial, das Blatt in Deutschland zu seinen Gunsten zu verändern. Alle drei Parteien sind im vergangenen Jahr als Investoren bei der Kontaktplattform eingestiegen.
Das neue Netzwerk für Nicht-Studenten und Nicht-Schüler ist aber nicht das einzige, was StudiVZ plant. Im ersten Quartal soll eine neue Software zum Einsatz kommen, die größere Offenheit nach außen und mehr Schutz nach innen verspricht. Das Unternehmen will sich zudem für externe Entwickler öffnen – ein Schachzug, der Facebook einen riesigen Nutzeransturm beschert hat.
Des Weiteren will sich der Firmenchef vorwiegend auf Deutschland konzentrieren, was faktisch einen Stopp der internationalen Expansion bedeutet. Bis Ende des Jahres will Riecke so auf 14 Millionen Mitglieder kommen und den Umsatz mindestens verdreifachen.
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