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24.01.2008
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Java

ERP-Lösungen nach Maß

Von Martina Lamping

3. Teil: Zugriff am jedem beliebigen Computer

Zugriff am jedem beliebigen Computer

Neben dem Customizing entstehen Kosten vor allem durch zeitintensive Installationen auf Einzelplatzrechnern und den Lizenzausgaben. Ausgaben, die sich einfach minimieren lassen: Denn mit Java lassen sich gerade Browser-basierte Lösungen optimal umsetzen. Die Logik wird auf einem zentralen Server ausgeführt. Der einzelne Rechner dient als Benutzerschnittstelle, so dass es ausreicht, einen Link an alle Nutzer zu versenden.

Ganz einfach: Die wichtigen Funktionen sind an prominenter Stelle
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Ganz einfach: Die wichtigen Funktionen sind an prominenter Stelle

Da das Programm nicht auf dem Rechner selbst ausgeführt wird, sinken parallel die Hardwareanforderungen. Ein beliebiger Computer mit ebenso beliebigem Betriebssystem, ein Webbrowser und eine Netzwerkverbindung reichen aus, um auf die neue Anwendung zuzugreifen.

Ein weiterer Vorteil einer Browser-basierten Lösung ist die Vertrautheit der Nutzer mit einem Webbrowser. Der Einstieg in eine Browser-basierte Software fällt ihnen leicht, wodurch der Einarbeitungsaufwand signifikant gesenkt werden kann. Eine maßgeschneiderte Anwendung ist darüber hinaus genau auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnitten.

Wichtige Funktionen befinden sich an entsprechend prominenter Stelle, statt sich in verschachtelten Untermenüs zu verstecken. Da ein Unternehmen sich stets an Markterfordernisse anpasst, unterliegen auch die Geschäftsprozesse einem permanenten Wandel. Um den dauerhaften Erfolg eines IT-Projektes zu gewährleisten, muss eine Lösung daher langfristig angelegt und dennoch flexibel sein.

Java gibt dem Entwickler strenge Strukturen vor, auf welche Art Anwendungen modular entwickelt werden. Systeme können so auch von Programmierern gepflegt werden, die an der ursprünglichen Entwicklung nicht beteiligt waren. Anpassungen des Systems erweisen sich dabei als unkompliziert. Der Großteil der Anwendungen kann bei Bedarf über einfache Konfigurationen geändert werden. Und auch ein Unternehmen auf Expansionskurs kann die Flexibilität von Java nutzen: Auf eine Anwendung, die ursprünglich für zehn Benutzer geschrieben wurde, können später problemlos Hunderte zugreifen. Systematische Änderungen sind hierfür nicht erforderlich.

Wissenswertes über Java

Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die 1991 im Auftrag von Sun Microsystems entwickelt wurde. Das Geheimprojekt, mit dem Sun sich auf die "nächste Welle" in der Computerbranche vorbereiten wollte, lief unter dem Namen "The Green Project". Ohne jeglichen Austausch mit Sun arbeitete ein Team von Programmierern unter der Leitung von James Gosling 18 Monate lang an der Entwicklung der Urversion von Java: Oak.

Java-Durchbruch im Jahr 1995
Die erste Oak-basierte Anwendung war ein interaktives "Handheld-Home-Entertainment-Steuerungsgerät" für die digitale Kabelfernsehbranche. Nachdem sich diese Branche für den technologischen Sprung, den Java ermöglichte, als noch nicht reif genug erwies, suchte man nach einem neuen Betätigungsfeld – und fand das Internet. Seinen Durchbruch erreichte Java 1995 mit der Integration in den Internetbrowser Netscape. Heute wird Java von der Chipkarte, über Mobiltelefone bis hin zum geclusterten Mainframe quasi überall von Millionen Entwicklern genutzt.

Freigabe der General Public License
Ende 2006 entschied Sun, Java unter GPL (General Public License) freizugeben. Bis Mitte 2007 sollen die wesentlichen Quelltexte des Java Standard Edition Development Kit als Open Source verfügbar sein. Dies bedeutet aber keineswegs das Ende von kommerziellen Java-Produkten. Sun plant auch weiterhin, kommerzielle Versionen des Java Development Kits (JDK) sowie des Java Runtime Environment (JRE) zu vermarkten. Um die Einheitlichkeit der Java-Plattform und die maximale Portabilität zu gewährleisten, bleibt auch der Java Community Process (JCP) erhalten, in dem die Weiterentwicklung der Sprache gesteuert wird.

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