Von Konrad Lischka und Matthias Kremp, Las Vegas
Samsung wird drahtlos und vernetzt
Die Südkoreaner, deren schwarzes Klavierlackdesign vielfach kopiert wurde, haben sich einen neuen Designtrick ausgedacht. Leichte in eine Glasumrandung eingearbeitete Farbeffekte sollen künftig Käufer locken. TOC, "Touch of Color", heißt das in der Samsung-Sprache.
Vor allem aber sollen technische Gimmicks Kauflust wecken. So etwa die Integration von Wireless-USB, einer drahtlosen Variante des USB-Standards. An einer Demonstration, die zeigen sollte, wie leicht sich Samsungs neuer mit Wireless-USB ausgerüsteter Camcorder auf Knopfdruck drahtlos mit einem TV-Gerät verbinden lässt, scheiterte Samsungs Digital-Media-Chef Jongwoo Park allerdings im ersten Anlauf. Erst als ein Helfer Fernseher und Camcorder neu startete, klappte alles wie gewünscht.
Wichtiger scheint Park aber ohnehin die integrierte Internetfunktionalität einiger neuer Fernseher zu sein. Via Netzwerkbuchse lassen sie sich ins Heimnetzwerk einbinden und können dann zum Beispiel bestimmte RSS-Online-Nachrichten oder die Wettervorhersage anzeigen. Im modernen Alltag spannender dürfte allerdings die Möglichkeit sein, via USB Fotos und Filme auf dem Gerät anzuschauen. Selbst DiVX-Videos soll der Rechner dabei ohne Hilfe von außen darstellen können.
© manager magazin online 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH