Köln - Unity Media hat pro Premiere-Aktie
17,50 Euro erhalten, sodass insgesamt 287 Millionen Euro in die Kassen des Kabelunternehmens flossen. Unity Media habe damit seinen gesamten verbliebenen Anteil an Premiere verkauft, sagte Unity-Media-Chef Parm Sandhu. Für die 16,4 Millionen Aktien habe man einen guten Wert erhalten. Der Verkauf sichere ein positives Finanzergebnis der Arena-Initiative.
"Bezahlfernsehen gehört zu den Kernaktivitäten der News Corp.
Unity Media hatte den Anspruch auf den wirtschaftlichen Erlös aus den 16,4 Millionen Premiere-Aktien im Februar 2007 von Arena erhalten. Jenem Unternehmen, das sich vor rund zwei Jahren spektakulär bei der Versteigerung der Übertragungsrechte für die deutsche Fußball-Bundesliga gegen Premiere durchgesetzt hatte.
Nach nur einem Jahr kehrten die Bundesliga-Übertragungen allerdings doch wieder über eine Kooperation an Premiere zurück. Das Bundeskartellamt hatte der Zusammenarbeit zwischen Arena und Premiere aber nur zähneknirschend zugestimmt und verfügt, dass Unity Media seinen Premiere-Anteil spätestens bis zum Ablauf der Vereinbarung Mitte 2009 wieder verkaufe.
An der Börse hat sich Murdochs Einstieg in das deutsche Bezahlfernsehen deutlich bemerkbar gemacht. Der Kurs der Premiere-Aktie, die vor der Unity Media-Mitteilung vom Handel ausgesetzt war, sprang anschließend um mehr als 20 Prozent auf 15,40 Euro in die Höhe.
manager-magazin.de mit Material von dow-jones, dpa-afx und reuters
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