Von Matthias Kremp
Hamburg - Es ist Weihnachten. Kinder stopfen sich mit Keksen und Schokolade voll, deren Eltern stapfen mit Tüten voller Geschenke durch die Innenstädte und in den Gerüchteküchen brodelt der Mac-Sud - wie jedes Jahr. Denn die Weihnachtszeit ist traditionell die Saison sowohl für Spekulatius, als auch für Spekulationen darüber, was Apple-Chef Steve Jobs wohl auf der Macworld-Messe (15. Januar 2008, San Francisco) an neuen Produkten vorstellen könnte. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders.
Orakelt wird dabei über so einiges. Doch einige Gerüchte halten sich so vehement, dass man annehmen muss, sie seien nicht ganz unbegründet - zumal das Stochern der Auguren in letzter Zeit zunehmend Treffer landete.
Allen Gerüchte-Produkten voran wird natürlich ein neues iPhone als Kandidat für den Vorstellungs-Reigen gelistet. Ein solcher iPhone-Nachfolger wird grundsätzlich natürlich schon erwartet, seit Steve Jobs das Apple-Handy vor einem Jahr erstmals der Öffentlichkeit zeigte. Nur darüber, wie es aussehen wird und worin seine Verbesserungen liegen werden, gibt es noch keine Einigkeit.
Anzunehmen ist jedoch, dass Apple
am Äußeren nicht viel ändern wird. Das Design kommt gut an, warum sollte man es also ändern? Heiß ersehnt wird das von Apple-Chef Steve Jobs und AT&T-Boss Randall Stephenson in Aussicht gestellte UMTS-Upgrade. Allerdings dürfte ein Goldmann-Sachs-Report richtig liegen, der vermutet, dass ein UMTS-iPhone erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 kommen wird.
Dennoch dürfen sich iPhone-Fans wohl auf ein neues Modell freuen. Dessen Änderungen gegenüber dem aktuellen iPhone dürften aber eher moderat ausfallen. Statt eines iPhone 2 ist wohl eher ein iPhone 1.5 mit größerem Speicher zu erwarten. Eine Erweiterung auf 16 Gigabyte anstelle der aktuellen 8 Gigabyte wäre ein logischer Schritt. Und auch die integrierte Kamera ließe sich mit geringem Aufwand beispielsweise auf 3,2 Megapixel aufbohren.
Vor allem aber ist zu erwarten, dass Apple neue Software für das Apple-Handy zeigen wird. Für den Februar ist das Entwicklerpaket angekündigt, mit dem Programmierer eigene Programme für das Gerät schreiben können. Es gibt allerdings Berichte, wonach ausgewählte Firmen bereits mit Vorab-Versionen der Entwicklersoftware arbeiten. Demnach sei etwa das Navigationsunternehmen Tomtom bereits dabei, eine GPS-Navigationslösung für das iPhone zu stricken.
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