Von Karsten Stumm
mm.de : Wann ist der Sendestart?
Zalbertus: In etwa sechs Wochen.
mm.de : Dennoch will die WAZ offiziell nicht mit Ihnen zusammenarbeiten, obwohl das Unternehmen der beherrschende Großverlag im Ruhrgebiet ist. Ihr Programm genüge nicht den WAZ-Qualitätsstandards, sagte WAZ-TV-Stratege Rüdiger Oppers kürzlich.
Zalbertus (lacht): Mittlerweile hat ein Hauen und Stechen um die regionalen Sendefrequenzen eingesetzt. Die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen nennt das den "Zalbertus-Effekt". Ich bin für Partner jedenfalls offen. Wir sprechen aktuell sowohl mit Verlagen als auch mit Finanzinvestoren.
mm.de : Nach Köln haben Sie Ihr Heimatfernsehen in Düsseldorf und Bremen schon an den Start gebracht, das Ruhrgebiet folgt. Wir hörten Gerüchte, die nächste Stadt sei schon ausgeguckt?
Zalbertus: Ich kann heute ankündigen, dass ich für die nächste Stufe unserer Expansion die Stadt Hannover im Auge habe. Da muss allerdings noch das Landesmediengesetz entsprechend angepasst werden.
mm.de: Was ist Ihr ehrgeizigstes Ziel?
Zalbertus: Eines der wichtigsten ist schon erreicht: Kölns Erzbischof Joachim Kardinal Meisner war in unseren Studios hier in Köln und segnete die Räume. Aber eines Tages sollte jeder unserer Zuschauer einmal selbst in einer Sendung seines Heimatfernsehens zu sehen gewesen sein. Mein Ziel: Mit Internet und Fernsehen die größte Heimat-Community Deutschlands aufzubauen.
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