Von Klaus Walter
Kulturelle Unterschiede
Der Trend geht zu integrierten Strategien und Lösungen. Laut der im Januar 2007 veröffentlichten Gartner-Studie "A Framework for Unified Communications" wirkt sich die integrierte Kommunikation positiv auf die Produktivität der Mitarbeiter, der Teams und des Gesamtunternehmens aus. Die verschiedenen Kommunikationsmethoden werden gesteuert, verwaltet und integriert.
Erreicht wird dies zum einen durch die Bereitstellung integrierter UC-Frameworks für alle Mitarbeiter sowie die Konvergenz und Integration verschiedener Medien, Netze, Telefoniesysteme und Anwendungen. Zum anderen ist die konsolidierte Steuerung dieser Systeme entscheidend.
Ein umfassendes Vertrauen in die integrierte Kommunikation wird zunächst jedoch die Ausnahme bleiben. Vielmehr könnten sich UC-Strategien wie der VoIP-Einsatz entwickeln: sukzessive und anfänglich in Kombination mit traditionellen Kommunikationsmethoden wie zum Beispiel der Festnetztelefonie.
Aktuell scheint es, als wäre das Management des gesamten Sprach- und Datenverkehrs über WAN, LAN und per Fernzugriff von mobilen Geräten die Herausforderung einer UC-Strategie. Unterschiede in der Zusammenarbeit, die oft auch kulturell bedingt sind, fassten Frost & Sullivan, Verizon Business und Microsoft
in ihrer Studie "Meetings around the world" 2006 zusammen: In den USA wird vermehrt allein gearbeitet, E-Mails werden bevorzugt, während Europäer Teamwork schätzen und häufiger den persönlichen Kontakt suchen.
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